Der Lebensmittel-Discounter Norma hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2024 vorgelegt. Das Unternehmen veröffentlicht den Bericht bereits zum zehnten Mal seit der ersten Ausgabe im Jahr 2015, wie Norma mitteilte. Der aktuelle Bericht umfasst mehr als 150 Seiten und dokumentiert die Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung.
Im vergangenen Jahr baute Norma nach eigenen Angaben seine Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz aus. Das Unternehmen stattete alle Neubauten mit LED-Beleuchtung aus, optimierte Fassadendämmungen und stellte Kühlsysteme auf umweltfreundliche Technologien um. Zudem erweiterte der Discounter sein Netz an Photovoltaikanlagen. Rund 1.000 weitere Ladepunkte für Elektrofahrzeuge auf den Parkplätzen der Filialen gab Norma in Auftrag. Der Logistikfuhrpark wurde erneut auf emissionsarme Antriebe umgestellt. Das Unternehmen testet den Angaben zufolge bereits Wasserstoff-Lastwagen, um Emissionen im Warenverkehr zu senken. Im Bereich Verpackung setzte Norma auf Mehrwegkonzepte, verbesserte Recyclingfähigkeit und die Reduktion von Kunststoff und Aluminium.
„Seit über zehn Jahren zeigen wir mit unserem Nachhaltigkeitsbericht, dass wir auch in bewegten Zeiten verlässlich Verantwortung übernehmen“, zitierte das Unternehmen Christian Sitzmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortlicher für Corporate Responsibility bei Norma, in der Mitteilung.
Im Bereich Mitarbeiterförderung baute Norma nach eigenen Angaben das Ausbildungsangebot aus und führte neue Programme für duale Studiengänge ein. Die Ausbildungsvergütung hielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Über die Manfred Roth Stiftung förderte Norma im Jahr 2024 mehr als 70 regionale Initiativen in den Bereichen Bildung, Forschung und soziale Teilhabe, wie der Discounter mitteilte.
