Neue Führungsposition Dallmayr stärkt den Vertrieb bei Kaffee

Der Kaffeeproduzent Alois Dallmayr hat eine neue Position geschaffen, um den Vertrieb anzukurbeln: Michael Salerno ist nun als Head of Key Account Management federführend für die wichtigsten Kunden zuständig. Das hat das Unternehmen der Lebensmittel Praxis bestätigt.

Freitag, 04. Juli 2025, 11:25 Uhr
Thomas Klaus
Starkes Standbein Kaffee: Dallmayr will es durch eine neue Personalie stärken. Bildquelle: Getty Images

Das Unternehmen Alois Dallmayr Kaffee, eine hundertprozentige Tochter der Alois Dallmayr KG, hat dem Manager Michael Salerno die neu geschaffene Position des Head of Key Account Management übertragen. 

Salerno arbeitet bereits seit 16 Jahren für Dallmayr. Zuvor war er als Filialleiter bei Aldi Süd und im Außendienst beim Lebensmittelkonzern Nestlé tätig. Bei Dallmayr begann der 45-Jährige im Januar 2009 als Key Account Manager. Nationaler Key-Account-Manager wurde er im April 2018. 

Ursprünge von Dallmayr gehen auf das Jahr 1700 zurück

Das Traditionsunternehmen, dessen Ursprünge auf ein 1700 eröffnetes Handelsgesschäft in München zurück gehen, produziert nach eigenen Angaben jährlich mehr als 71.000 Tonnen Röstkaffee an fünf Standorten in Deutschland. Die Bohnen dafür stammen aus rund 20 Ländern. Dabei ist Äthiopien das wichtigste Ursprungsland. Als nach Unternehmensangaben einzige wichtige Kaffeerösterei verfügt Dallmayr auch über eine ausgeprägte Teekompetenz. 

Als einer der ersten Anbieter in Deutschland entwickelte Dallmayr vor ungefähr 50 Jahren automatengängige Kaffeeprodukte. Heute betreibt das Unternehmen mit Hauptsitz in München 120.000 Automaten und ist damit einer der führenden Anbieter in Europa. 

2024 knapp 1,2 Milliarden Euro Umsatz

In den sechziger Jahren wurde die Marke Dallmayr Prodomo eingeführt, die heute als eine der bekanntesten Kaffeesorten in Deutschland gilt. 

In allen Geschäftsbereichen (Delikatessen und Gastronomie; Party und Catering; Kaffee und Tee; Vending und Office) lag der Umsatz der Dallmayr-Gruppe 2024 bei knapp 1,2 Milliarden Euro. 4.800 Mitarbeiter sind in knapp 50 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen gehört den Familien Wille und Randlkofer.

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