Der Heimtierbedarfshändler Fressnapf hat im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 870 Millionen Euro erzielt. Das bereinigte EBITDA lag bei 72 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Damit blieben beide Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil – trotz eines rückläufigen Marktvolumens, eines verhaltenen Konsumverhaltens und eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks.
Die Gruppe eröffnete nach eigenen Angaben im ersten Quartal 41 neue Märkte, vor allem in Frankreich, Italien und Polen. Fressnapf ist mittlerweile in 15 europäischen Ländern aktiv. Das Unternehmen erwirtschaftet den Angaben zufolge bereits 65 Prozent des Gesamtumsatzes außerhalb des deutschen Heimatmarktes. Dies unterstreiche die zunehmende internationale Dynamik, teilte das Unternehmen mit.
Der stationäre Umsatz stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 7,7 Prozent, während der Online-Umsatz um 3,3 Prozent zulegte. Diese Entwicklung führt das Unternehmen auf eine verbesserte Warenverfügbarkeit, höheren Einkaufskomfort sowie den weiteren Ausbau der Click & Collect-Services zurück. Fressnapf führte im ersten Quartal 2025 zudem ein Pick-from-Store-Modell ein. Dieses ermöglicht es den lokalen Filialen, Online-Bestellungen direkt vor Ort zu bearbeiten. Nach der Einführung von Ship-to-Store im Jahr 2024 soll das neue Modell die Lieferzeiten verkürzen und die Logistikkosten reduzieren.
Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben im weiteren Jahresverlauf die Eröffnung einer dreistelligen Zahl neuer Märkte. Zudem will Fressnapf seine Omnichannel-Services weiterentwickeln und in die Logistikinfrastruktur investieren. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben auch an der Einführung eines agileren Betriebsmodells. Dieses soll die Effizienz und Reaktionsfähigkeit in allen Ländern steigern.
