Nachhaltigkeit Edeka trifft Maßnahmen zum Süßwasserschutz

Die Hamburger Edeka will gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF den Wasserschutz in ihren Lieferketten verbessern. Hierfür wurde eine neue Wasserrisikoprüfung entwickelt, die zunächst im Bereich Obst und Gemüse umgesetzt wird. Weitere Warenbereiche sollen folgen.

Mittwoch, 20. März 2024 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Edeka trifft Maßnahmen zum Süßwasserschutz
Bildquelle: Getty Images

Mit dem vom WWF eigens für Edeka entwickelten Water Risk Tool sollen Lieferanten Wasserrisiken in ihren Anbauregionen und für ihr Produkt erkennen können und Hilfestellungen für einen schonenderen Wasserumgang erhalten. Mittlerweile sind laut Edeka weltweit rund 19.000 Anbaubetriebe im Tool erfasst, wodurch über 80 Prozent der Absatzmengen an frischem Obst und Gemüse geprüft würden. Für noch mehr Transparenz in den Edeka-Lieferketten sollen künftig auch Lieferanten von Konserven, Trockenfrüchten, Tiefkühlkost und alkoholfreien Getränken das Tool nutzen, kündigt der Händler an.

Ab März müssen zudem alle Obst- und Gemüselieferanten, unabhängig von ihren Anbauregionen und identifizierten Wasserrisiken, mindestens GLOBALG.A.P. SPRING oder eine vergleichbare Zertifizierung vorweisen wie den QS-GAP-Standard. GLOBALG.A.P. SPRING beinhaltet genaue Vorgaben für ein nachhaltigeres Wassermanagement in landwirtschaftlichen Betrieben sowie strenge Kriterien, die illegale Bewässerung ausschließen sollen. Die neue Anforderung gilt nicht nur für Lieferanten aus Risikoländern wie Spanien oder Griechenland, sondern weltweit.

 

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