Online-Supermarkt Oda stellt Endkundengeschäft ein

Der norwegische Online-Supermarkt Oda stellt sein Endkundengeschäft in Deutschland ein. Auslöser für diesen Schritt ist, wie zuletzt schon in Finnland, eine strategische Umstellung auf ein Logistics-as-a-Service (LaaS) Geschäftsmodell im derzeit schwierigen Finanzumfeld, teilt das Unternehmen mit.

Mittwoch, 21. Juni 2023 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Oda stellt Endkundengeschäft ein
Bildquelle: Oda

Oda startete Mitte Februar in der deutschen Hauptstadt. Mit einem diversen Sortiment von mehr als 9.000 Produkten versuchte sich der norwegische Newcomer als E-Food-Herausforderer. Innerhalb von 3,5 Monaten belieferte Oda nach eigenen Angaben in Deutschland 18.000 Kunden und erreichte einen annualisierten Jahresumsatz von 15 Millionen Euro.

Bis zur Einstellung des Endkundenbetriebs werden Kunden in Deutschland weiterhin normal beliefert, versichert Oda. Der letzte Tag für eingehende Bestellungen ist der 29. Juni. Mit der Einstellung des Endkundengeschäfts in Deutschland treibt Oda seinen kürzlich begonnenen Strategiewechsel hin zu einem LaaS-Dienstleister in den bestehenden internationalen Märkten voran. Als LaaS-Dienstleister will Oda Vorteile in der effizienten Lagerlogistik und Distribution nutzen und stellt ihn anderen Unternehmen als Business-to-Business-Service zur Verfügung. Erst kürzlich gab Oda seine Pläne bekannt, das Endkundengeschäft in Finnland einzustellen und sich dort als Logistikdienstleister neu auszurichten.


Oda beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit 167 Mitarbeiter in Deutschland, die entlassen werden und bereits über die Veränderungen informiert wurden. Für die Belegschaft seien Lösungen gefunden worden, die „fair und sozialverträglich sind“, sagt zumindest Oda. Zudem richte Oda Informations- und Beratungsangebote ein, um eine berufliche Neuorientierung zu unterstützen.

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