Preiserhöhungen Edeka-Chef Mosa kritisiert Markenhersteller

Der Vorstandschef des Edeka-Verbunds, Markus Mosa (Foto), hält die jüngsten Preisforderungen großer Hersteller von Markenprodukten für übertrieben. Die Mehrforderungen der Industrie summierten sich seit dem Jahresende auf eine Milliarde Euro, hieß es bei Edeka.

Montag, 23. Mai 2022 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Rosendahl

„Es ist unsere Aufgabe, die Versorgung der Menschen in Deutschland zu angemessenen Preisen sicherzustellen. Die globale Markenindustrie gefährdet diesen Auftrag“, sagte Mosa der „Welt am Sonntag“. Einzelne Lieferanten hätten höhere Preise verlangt, noch bevor die vorherige Erhöhungsrunde umgesetzt worden sei. „Aus unseren Jahresgesprächen wissen wir, dass viele Preiserhöhungsforderungen nicht auf echten Kostensteigerungen beruhen. Stattdessen wird der Verweis auf die allgemeine Inflation als willkommenes Argument genutzt, um die eigene Gewinnmarge - im Sinne der Aktionäre - zu verbessern“, sagte der Edeka-Chef.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka ist als genossenschaftlicher Zusammenschluss selbstständiger Kaufleute organisiert. Zu dem Verbund gehörten im vorigen Jahr rund 11.000 Märkte mit rund 405.000 Mitarbeitern.

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