Brexit und Corona Briten bangen um frische Lebensmittel

Der Brexit zeigt Wirkung: Britische Verbände warnen vor Versorgungsengpässen, wegen geschlossener Grenzen und unterbrochener Fährverbindungen.

Montag, 21. Dezember 2020, 10:06 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images / Lebensmittel Praxis

Der Ärmelkanal "ist eine Hauptversorgungsroute für frische Produkte in dieser Jahreszeit“, sagte der Lebensmittelexperte des Handelsverbandes BRC, Andrew Opie. Nur wenige Fuhrunternehmen würden die Gefahr eingehen, ihre Fahrer nach Großbritannien zu schicken – ohne eine Garantie, dass diese auf den Kontinent zurückkehren können. Normalerweise würden in der Vorweihnachtszeit etwa 10.000 Lastwagen täglich den Ärmelkanal überqueren.

Wegen des Weihnachtsgeschäfts, Lieferungen von Medizin- und Pflegeprodukten infolge der Corona-Pandemie und der Ungewissheit über den Ausgang des Brexit-Dramas herrscht bereits seit vielen Tagen ein Lastwagen-Chaos auf den Zufahrten zum Ärmelkanal. Der Hafen Dover und der Eurotunnel sind seit der Nacht zum Sonntag geschlossen. Seit dem Wochenende kommt erschwerend dazu,  dass zahlreiche Länder die Reiseverbindungen auf die Insel abgebrochen haben – wegen einer neuen Variante des Corona-Virus, die ersten Einschätzungen zufolge ansteckender sein soll als der bisherige Virustyp.

 

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