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Edeka und WWF Süßwasser stärker schützen

Lebensmittel Praxis | 13. Oktober 2020
Edeka und WWF: Süßwasser stärker schützen
Bildquelle: Getty Images

Mit Unterstützung des WWF wollen Edeka und Netto Marken-Discount ein systematisches Wassermanagement im Edeka-Fruchtkontor etablieren. Dieses webbasierte Edeka Wasserrisiko-Tool soll nach und nach bei mehr als 1.000 Lieferanten eingeführt werden.

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Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und als Beitrag zu einer umweltbezogenen Sorgfaltspflicht führt die Edeka ein Werkzeug zum Schutz des Süßwassers ein. Nach dem erfolgreichen Start bei den wichtigsten Obst- und Gemüselieferanten, so eine Pressemeldung, wird das Edeka Wasserrisiko-Tool jetzt nach und nach im gesamten Edeka-Fruchtkontor mit mehr als 1.000 Edeka- und Netto-Lieferanten etabliert. Ziel ist es, die Wasserrisiken in der Lieferkette so transparent wie möglich zu machen und sie systematisch zu reduzieren. Edeka verwendet als Grundlage den WWF „Water Risk Filter“ und erweiterte ihn um die Möglichkeit, Klimawandelszenarien in die Analyse einzubeziehen.

Begonnen wird bei den Eigenmarken: Mithilfe des webbasierten Edeka Wasserrisiko-Tools wurden bereits die Wasserrisiken von 20 Lieferanten des Fruchtkontors aus Wasserrisikogebieten – darunter den zehn wichtigsten – bestimmt. Abgedeckt werden so laut Edeka fast 30 Prozent der Obst- und Gemüsebezüge im Edeka-Eigenmarken-Bereich (24 Prozent inkl. Netto-Eigenmarken-Bereich) und bereits mehr als 1.600 landwirtschaftliche Betriebe.

Darauf aufsetzend haben die Lieferanten erste Maßnahmen eingeleitet, um die erkannten Risiken zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Schulungen und Zertifizierungen. So habe ein Lieferant mit mehr als 300 Anbaubetrieben für Bio-Bananen in Peru und Ecuador mit Schulungen für nachhaltigere Wassernutzung begonnen.

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