Real:Pfandbecher für Verpackungen an den Theken

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Real Pfandbecher für Verpackungen an den Theken

Real testet in zwei Göttinger Märkten ein Pfandsystem für Verpackungen. Die Berufsschullehrerin Sibylle Meyer (Mitte) hat den Pfandbecher „FairCup“ mit ihrer Klasse entwickelt. Zur Einführung des Mehrwegbechers, der im Göttinger Raum schon an etwa 100 Verkaufsstellen im Einsatz ist, kamen unter anderem Real-CEO Patrick Müller-Sarmiento (r.) und der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (2. v. r.).

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Das Prinzip ist einfach: Kunden bestellen an der Frischetheke wie gehabt ihre Ware und wählen den Pfandbecher „FairCup“, den es in verschiedenen Größen gibt. Die Ware wird im Becher abgewogen, mit einem Aufkleber versiegelt und an der Kasse gescannt. Die leeren Gebinde können Kunden an den Pfandautomaten in diesen Real-Märkten zurückgeben. Sie erhalten einen Bon. Das Pfand für die Becher beträgt einen Euro, für die Deckel kommen noch jeweils 50 Cent hinzu. Becher und Deckel aus sortenreinem Kunststoff können laut Unternehmensangaben bis zu 500 Mal benutzt werden und sind vollständig recycelbar.

Real testet derzeit mehrere alternative Verpackungssysteme. Der Großflächenbetreiber erzielt heute nach eigenen Angaben mehr als 30 Prozent des Umsatzes mit nachhaltigen Artikeln im Food-Bereich. Bis 2030 soll das Sortiment zu 100 Prozent auf nachhaltige Produkte umgestellt werden.