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Aldi Nord und Süd Tierwohl ausgebaut

Lebensmittel Praxis | 18. Juli 2018
Aldi Nord und Süd: Tierwohl ausgebaut

Bildquelle: Aldi Süd

Aldi Nord und Aldi Süd bieten künftig verschiedene Schweinefrischfleischprodukte der Standardgeber „Neuland“ und „Fairfarm“ unter der Marke „Fair & Gut“ an. Damit wollen sich die Unternehmen für verbesserte Tierhaltungsbedingungen einsetzen und mehr Transparenz für die Kunden schaffen.

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Unter dem Dach der eigenen Tierwohlmarke „Fair & Gut“, die im Januar mit sechs Geflügelfrischfleischprodukten an den Start ging, werden Aldi Nord und Aldi Süd nach eigenen Angaben ab dem 27. August 2018 in ausgewählten Filialen in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt acht Produkte verkaufen. Unter der Eigenmarke bieten sie dann Schweinehackfleisch, Schweinefilet, Minutensteaks, Schweinesteak Ribeye-Cut, Schinkengulasch, Geschnetzeltes, Schinkenschnitzel und Nackensteaks an.

Mit der Kooperation zwischen Neuland und Aldi sei es erstmalig gelungen, die Produkte der seit fast 30 Jahren etablierten Tierwohl-Marke bei einem deutschen Discounter zu verkaufen. Die Schweinefleischprodukte sind mit dem Neuland-Logo gekennzeichnet und erfüllen unter anderem folgende Kriterien: doppelt so viel Platz wie gesetzlich vorgeschrieben; Stroh als zusätzliches Futter und Beschäftigungsmaterial; Unterteilung der Ställe in verschiedene Funktionsbereiche; Zugang zu frischer Luft und Tageslicht über Stallungen mit Auslauf; kein Einsatz von gentechnisch verändertem Futter; ausschließlich heimische Futtermittel oder aus angrenzenden Regionen; Erzeugung auf Kleinbetrieben mit traditioneller Struktur; kurze Transportwege zu Schlachthöfen.

Die Produkte des Standardgebers „Fairfarm“ erfüllen unter anderem folgende Kriterien: doppelt so viel Platz wie gesetzlich vorgeschrieben, Stroh als zusätzliches Futter und Beschäftigungsmaterial, Unterteilung der Ställe in verschiedene Funktionsbereiche; Zugang zu frischer Luft und Tageslicht über einen Offenstall; kein Einsatz von gentechnisch verändertem Futter während der Mast.