Rossmann Wünscht Edeka und Budnikowsky viel Glück

Der Drogeriemarktbetreiber Dirk Roßmann (Foto) äußert sich in der jüngsten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Bilanz skeptisch über die Erfolgsaussichten der geplanten Drogeriekette von Edeka und Budnikowsky. „Es geht nicht darum, mehr Umsätze durch Gründung neuer Läden zu machen, das kann jeder. 80 Prozent aller neuen Läden arbeiten zwei Jahre mit Verlust", sagt er.

Donnerstag, 27. April 2017 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Edeka und der Hamburger Drogeriemarktbetreiber Budnikowsky planen mit einem Gemeinschaftsunternehmen bis zu 50 neue Drogerien pro Jahr zu eröffnen, langfristig sollen angeblich 1.500 neue Geschäfte aufmachen. „Wenn Edeka nun 1.500 Drogeriemärkte eröffnen will, ist das für mich wirtschaftlich nicht nachvollziehbar“, erklärt Roßmann, der in der Vergangenheit selbst Interesse an einer Übernahme von Budnikowsky bekundet hatte. „Für Budnikowsky wäre es besser gewesen, wenn sie jemanden gefunden hätten, der in die Firma Geld investiert", sagte Roßmann. Jetzt sei es „gut so, wie es jetzt ist. Jetzt geht Budnikowsky mit Edeka - und da wünsche ich viel Glück."

In Deutschland will Rossmann in diesem Jahr 110 neue Filialen eröffnen und insgesamt auf rund 2.100 Verkaufsstellen kommen. „Ich werde es wahrscheinlich noch erleben, dass wir 2.400 oder 2.500 haben. Die Schritte werden nicht mehr so groß. Wir sind zu 80, 90 Prozent im maximalen Bereich", sagte Roßmann. Grund hierfür sei der harte Wettbewerb auf dem deutschen Drogeriemarkt.

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