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Aber Nüsken beschränkt sich nicht nur auf die Top Ten der jeweiligen Warengruppe. „Wir präsentieren Vielfalt und Tiefe, das was der Kunde im Supermarkt erwartet." Deshalb werden auch Veilchenpastillen, Himbeerbonbons, Kirschlutscher etc. angeboten. „Hier kommt beim Kunden oft das so genannte autobiografische Gedächtnis durch. Das heißt Assoziationen wie z. B. gebrannte Mandeln und Kirmes oder der Kirschlutscher, das 'Kuhbonbon' und damit verbundene Kindheitserinnerungen, die meist emotional positiv besetzt sind", sagt Fringes. Das dazu passt auch der Verkauf loser Süßwaren (Candy Station).
Nicht einbunden in die Präsentation sind in Dortmund-Körne die Süßgebäcke. Die sind im gegenüberliegenden Umfeld des Brot- und Backwarenregals angesiedelt. Und die salzigen Snacks sind verknüpft mit den Getränken. „Hier bilden Marken wie Coca-Cola gewissermaßen die Brücke, außerdem haben wir übereinstimmende Konsumanlässe zwischen Getränken und Chips", erklärt Nüsken die konzeptionelle Ausnahme an diesem Standort.
Die Süßwaren-Abteilung in Körne wird weiter entwickelt. Das passende Klangerlebnis ist beispielsweise eine große Herausforderung, weil davon eine Vielzahl subtiler Eindrücke ausgeht. Ebenso denkbar ist die Einbeziehung des Geruchs. Der Süßwaren-Einkauf ist noch nicht ganz erforscht.
