Die EU-Mitgliedstaaten haben im Ministerrat mit deutlicher Mehrheit Änderungen an der Anti-Entwaldungsverordnung abgelehnt, unterstützen aber eine Verschiebung des Anwendungsstarts um ein Jahr. Nun ist wieder das EU-Parlament am Zug.
Eine Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman zeigt: 41 Prozent der deutschen Konsumenten bevorzugen zunehmend Eigenmarken statt Markenartikel. 89 Prozent der Käufer sehen dabei keine Qualitätseinbußen. Besonders populär sind Milch- und Frühstücksprodukte.
Die meisten Menschen in Deutschland wollen für Weihnachtsgeschenke nicht mehr ausgeben als im Vorjahr. Ein Drittel plant sogar, weniger Geld für Präsente einzuplanen. Dennoch blicken die Verbraucher optimistischer in ihre finanzielle Zukunft als noch vor einem Jahr.
Zu den Aktionstagen Black Friday am 29. November und Cyber Monday am 2. Dezember rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) in diesem Jahr mit einem Umsatz in Höhe von 5,9 Milliarden Euro. Damit bewegen sich die Umsätze nur noch auf dem Vorjahresniveau. Der Verband berichtet von einer allgemeinen Kaufzurückhaltung.
Trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten bleibt der Black Friday 2024 für deutsche Verbraucher attraktiv. 80 Prozent planen Einkäufe, wobei 14 Prozent mehr als 500 Euro ausgeben wollen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Appinio. Die widerspricht allerdings zum Teil den Ergebnissen einer PwC-Umfrage von Anfang November.
Supermärkte und Discounter sollen nach dem Willen der Linken im Bundestag überschüssige Lebensmittel künftig kostenlos an soziale Einrichtungen abgeben. Die Oppositionspartei will diese Pflicht zunächst für große Händler einführen. Auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Fleischersatzprodukte steht auf der Agenda.
Die Deutschen planen ihre Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr preisbewusst. 50 Prozent machen sich Sorgen wegen der hohen Energiepreise - mehr als in jedem anderen europäischen Land. Rabatte und Sonderaktionen spielen deshalb in diesem Jahr eine besonders große Rolle, wie eine neue Studie zeigt.
Die deutsche Ernährungsindustrie erlebte im August 2024 einen Absatzrückgang von 4,1 Prozent. Während der Inlandsumsatz sank, wuchs das Auslandsgeschäft leicht. Trotz fallender Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte verschlechterte sich die Stimmung in der Branche weiter. Das zeigt der heute veröffentlichte Konjunkturreport der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrrie (BVE)
Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Oktober 2024 bei plus zwei Prozent. Damit hat die Inflationsrate wieder angezogen. Insbesondere die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln wirkten inflationstreibend.
Im Handel sind Geldzahlungen an Mitarbeiter, die unehrliche Kunden ertappen, offenbar keine Ausnahme. Profi-Ermittler warnen.
Die Preise für Weihnachtsbäume steigen in diesem Jahr moderat. Die Versorgung ist laut Branchenverband gesichert, weitere Preissteigerungen sind aber zu erwarten.
Die Preisdifferenz zwischen pflanzlichen und tierischen Produkten im deutschen Einzelhandel schrumpft deutlich. Bei Discounter Lidl sind vegane Alternativen nun sogar günstiger als tierische Produkte. Besonders stark sanken die Preise für pflanzlichen Scheibenkäse.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) korrigiert seine Umsatzprognose für den Einzelhandel 2024 deutlich nach unten. Statt eines nominalen Plus von 3,5 Prozent erwartet der Verband nun nur noch einen Zuwachs von 1,3 Prozent. Besonders das Weihnachtsgeschäft bereitet vielen Händlern Sorgen.
Deutsche Unternehmen sehen in geopolitischen Konflikten die größte Bedrohung für ihre Lieferketten. Groß sind die Sorgen vor zunehmenden handelspolitischen Spannungen mit den USA: Durch das voraussichtliche Ergebnis der Präsidentschaftswahlen dürften sie nicht geringer werden. Trotz Herausforderungen wird China weiterhin als ein wichtiger Handelspartner betrachtet.
Die Konsumlaune der Deutschen hat sich im November verbessert: Die Verbraucher sind zu mehr Anschaffungen bereit und wollen weniger sparen. Das zeigt das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Doch der HDE erwartet für 2024 keine großen Impulse mehr.
Der deutsche Einzelhandel verzeichnete im September 2024 ein Umsatzplus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Während der Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von 0,8 Prozent hinnehmen musste, legte der Online-Handel deutlich zu.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) prognostiziert für 2024 und 2025 ein Nullwachstum der Wirtschaft. Der aktuellen Konjunkturumfrage zufolge verschlechtert sich die Geschäftslage auch von Handel und Einzelhandel weiter. Damit widerspricht die DIHK dem gestern veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex, der von einer verbesserten Stimmung berichtet.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland verbessert sich den zweiten Monat in Folge. Der GfK-Index klettert auf minus 18,3 Punkte - den höchsten Stand seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Dennoch dämpfen Krisen und hohe Preise weiter die Kauflaune.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich überraschend. Der Ifo-Geschäftsklimaindex klettert im Oktober auf 86,5 Punkte. Besonders die Dienstleister und der Einzelhandel blicken optimistischer in die Zukunft.
Bundesernährungs- und landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Foto) bewirbt sich jetzt offiziell als Spitzenkandidat der Grünen in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl im Frühjahr 2026. Der jetzige Amtsinhaber Winfried Kretschmann (Grüne) tritt bei dieser Wahl nicht mehr an. Özdemir bleibt als Minister im Amt.
Die Preise für Weihnachtsbäume in Deutschland steigen leicht an. Für eine Nordmanntanne müssen Verbraucher dieses Jahr zwischen 22 und 30 Euro pro Meter zahlen. Trotz der Preissteigerung versichert der Branchenverband eine ausreichende Verfügbarkeit.
Der reale Umsatz der deutschen Ernährungsindustrie ist im ersten Halbjahr 2024 um 1,4 Prozent zurückgegangen. Damit verzeichneten die deutschen Lebensmittelhersteller nach dem Verlustjahr 2023 einen weiteren Rückgang.
Sogenannte Fangprämien für Verkäufer und Kassenpersonal, die Ladendiebe ertappen, sind im Einzelhandel nicht unüblich. Das hat die Sektion Kaufhausdetektive im Bundesverband des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes (BUDEG) der Lebensmittel Praxis bestätigt. Der BUDEG warnt jedoch vor dieser Vorgehensweise.