Discounter Burgsinn Penny übernimmt Patenschaft für Schafherde nach Sturm in Filiale

Der Discounter Penny spendet mehrere Tonnen Winterfutter für eine 700 Tiere starke Schafherde. Etwa 50 Schafe waren Anfang Januar in eine Filiale im unterfränkischen Burgsinn gestürmt und hielten sich 20 Minuten im Kassenbereich auf. Der Markt heißt nun Penny Schafsinn.

Donnerstag, 15. Januar 2026, 11:30 Uhr
Theresa Kalmer
Ungewöhnlicher Vorfall: Anfang Januar stürmten rund 50 Schafe die Penny-Filiale in Burgsinn. Bildquelle: Penny

Der Discounter Penny übernimmt die Patenschaft für eine Schafherde von rund 700 Tieren und spendet mehrere Tonnen Winterfutter. Zudem benennt das Unternehmen seinen Markt in Burgsinn in Schafsinn um. Hintergrund ist ein Zwischenfall vom 5. Januar, bei dem etwa 50 Schafe in den Markt stürmten.

Die Tiere hatten sich von ihrer Herde getrennt und hielten sich rund 20 Minuten im Kassenbereich auf, bevor Mitarbeiter sie aus dem Markt führten. Niemand kam zu Schaden, der Markt wurde noch am selben Tag gereinigt. Der Schäfer muss weder für den Sachschaden noch für die Reinigungskosten aufkommen, teilte Penny mit.

Nach einem Gespräch mit der Frau des Schäfers weitete Penny sein Engagement auf die gesamte Herde aus. Die symbolische Übergabe des Futters erfolgte am 15. Januar vor dem Markt durch Philipp Stiehler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Penny Region Südwest. „Ich freue mich, dass wir als Penny so tierisch interessant sind und die über 50 Schafe spontan entschieden, unseren Markt zu besuchen“, zitierte das Unternehmen Stiehler in der Mitteilung. Die Tiere verdrückten mehrere Tonnen Futter, während sie im Stall stünden.

Penny benennt Markt in Schafsinn um

Der Markt trägt nun den Namen Penny Schafsinn. Ein Spannbanner über dem Eingang, Schaf-Folierungen der Eingangstür, ein Fahndungsaufruf und ein geplantes Schaf in Bronze-Optik sollen an den Vorfall erinnern. Schäfer Dieter Michler äußerte sich dankbar: „Dass Penny nicht nur den Schaden übernimmt, sondern auch für das Winterfutter sorgt, ist für uns eine riesige Hilfe“, zitierte ihn das Unternehmen. Er hoffe zudem, dass im UN-Jahr der Hirten den Wanderschäfern mehr Aufmerksamkeit geschenkt werde. Wanderschäfer übernähmen wichtige Aufgaben der ökologischen Landschaftspflege.

Penny erzielte nach eigenen Angaben 2024 in Deutschland mit rund 2.130 Filialen und etwa 31.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund zehn Milliarden Euro.

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