Wirtschaftsinitiative gegründet Rewe und Edeka unterstützen Olympia-Bewerbung

Mehr als 30 deutsche Unternehmen haben sich zur Unterstützung einer möglichen Olympia-Bewerbung zusammengeschlossen. Zu den Unterstützern gehören große Handelsketten wie Rewe und Edeka sowie Konzerne wie Henkel und Bayer. Die Initiative verweist auf positive wirtschaftliche Effekte der Olympischen Spiele 2024 in Paris, wo 180.000 neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Donnerstag, 16. Oktober 2025, 09:26 Uhr
Theresa Kalmer
Auch der Edeka-Verbund unterstützt deutsche Olympia-Bewerbung. Bildquelle: Edeka-Verbund

Mehr als 30 deutsche Unternehmen unterstützen eine mögliche Olympia-Bewerbung. Die Konzerne haben sich zur „Wirtschaftsinitiative Spiele in Deutschland“ zusammengeschlossen, wie der Deutsche Olympische Sportbund mitteilte. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Rewe, Edeka, Henkel, Alpecin und Bayer.

Die Initiative versteht sich nach eigenen Angaben als branchenoffene Plattform für Unternehmen jeder Größe – von börsennotierten Konzernen bis zu mittelständischen und familiengeführten Betrieben. Unternehmen wie Rewe machten auf der Plattform LinkedIn deutlich, dass Deutschland Gastgeber Olympischer und Paralympischer Spiele werden sollte. „Ein Ereignis dieser Größenordnung in Deutschland kann langfristig nicht nur unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch unseren Standort, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere internationale Strahlkraft stärken“, schrieb Rewe-Chef Lionel Souque, der bereits selbst das olympische Feuer durch Paris trug, auf LinkedIn.

Der Lebensmittelhändler Edeka hatte sich bereits 2015 für eine Olympia-Bewerbung Hamburgs eingesetzt, wie das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung berichtete. Seit 2016 sind Edeka und Netto Marken-Discount Premium Partner von Team Deutschland. „Olympische Spiele sind weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie stehen für Fairness, Vielfalt und internationale Strahlkraft“, zitierte das Unternehmen seinen Vorstandsvorsitzenden Markus Mosa.

Organisatoren berichten von Erfolgen in Paris

Die Organisatoren verweisen in ihrer Mitteilung auf die positiven Effekte der Olympischen Spiele 2024 in Paris. Im Umfeld des Großevents seien über 180.000 neue Arbeitsplätze entstanden. 90 Prozent der Aufträge seien an kleine und mittelständische Unternehmen in Frankreich gegangen. Die Spiele hätten weltweit mehr als vier Fünftel der Bevölkerung erreicht.

Aktuell haben Berlin, Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr Interesse an einer Bewerbung bekundet. Der Deutsche Olympische Sportbund will im Herbst 2026 entscheiden, welche Stadt oder Region sich international bewirbt. Deutschland hat dabei die Austragung der Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 im Blick.

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