Die Sparkassen weiten ihre Kooperation mit dem Bonusprogramm Payback aus. Vom 1. Juli an können Sparkassen-Kunden beim Bezahlen mit ihrer Girocard Payback-Punkte sammeln. Dies gab der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bekannt.
Fast alle Sparkassen beteiligen sich
Zunächst sammeln Kunden Punkte bei rund 12.000 regionalen Händlern, die zur „S-Vorteilswelt“ der Sparkassen gehören. Im Herbst sollen große nationale Payback-Partner wie Aral, dm und Edeka folgen. Zudem vergeben teilnehmende Sparkassen für bestimmte Finanzprodukte und Dienstleistungen Payback-Punkte.
„Wer möchte, kann seine Sparkassen-Card mit Payback verknüpfen“, erklärte Joachim Schmalzl vom DSGV-Vorstand. Die Nutzung bleibt freiwillig und erfordert eine einmalige Anmeldung. Nach Schmalzls Angaben beteiligen sich „fast alle“ der zuletzt 343 Sparkassen an dem neuen Angebot.
Payback erweitert Reichweite
Payback stärkt damit seine Stellung als größtes deutsches Bonusprogramm. Das Unternehmen zählt nach eigenen Angaben über 34 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Payback-Geschäftsführer Bernhard Brugger betonte den Aufwand der Umsetzung: „Wir reden hier nicht über ein Marketing-Feature, das man mit einem Klick freischaltet – sondern über eine tiefgreifende Integration in Kassensysteme.“
Verbraucherschützer stehen Bonusprogrammen wie Payback skeptisch gegenüber. Sie warnen regelmäßig davor, für Rabatte zu viele persönliche Daten preiszugeben und zum „gläsernen Kunden“ zu werden. Sparkassen und Payback versichern, nur die nötigsten Informationen wie Payback-Nummer und Zahlungsdatum zu übermitteln. „Es werden keine weiteren Zahlungsdaten oder persönliche Informationen an Payback weitergegeben“, versicherte der DSGV.
Ab Juli 2025 können Sparkassen-Kunden beim Bezahlen mit der Girocard Payback-Punkte sammeln. Die Kooperation startet mit regionalen Händlern und soll im Herbst auf große nationale Partner ausgeweitet werden. Verbraucherschützer sehen die Entwicklung kritisch.
