Schweizer Einkaufstourismus Einbußen von 30 bis 60 Prozent

Wegen der Corona-Krise können Schweizer Einkaufstouristen seit März nicht mehr so einfach in der deutschen Grenzregion shoppen gehen. 30 bis 60 Prozent Umsatzeinbußen im LEH an der Schweizer Grenze konnte die IHK Hochrhein-Bodensee feststellen.

Dienstag, 09. Juni 2020, 11:27 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Schweizer Einkaufstouristen bringen normalerweise Schwung in den Handel im Süden des Landes – doch seit Mitte März ist wegen der Corona-Krise Schluss damit. Menschen aus Nicht-EU-Ländern können wegen der weitgehenden Grenzschließungen nicht mehr einfach so in Baden-Württemberg shoppen gehen. Um die Grenze zu passieren, braucht es einen triftigen Grund. Die Umsätze vieler Händler sanken dadurch dramatisch. Im Lebensmitteleinzelhandel seien Umsatzrückgänge zwischen 30 und 60 Prozent festgestellt worden, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, Claudius Marx.

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