Kaufhof / Karstadt Kartellamt will umfangreich prüfen

Bei der möglichen Fusion der Warenhaus-Unternehmen Karstadt und Kaufhof erwarten die Wettbewerbshüter des Bundeskartellamts eine komplexe Prüfung. Sollten beide Seiten zusammenkommen, müsse man die Folgen sowohl für die Kunden als auch für Lieferanten genau untersuchen, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt (Foto) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und kündigt ein "extrem umfangreiches und aufwendiges Verfahren" an.

Dienstag, 07. August 2018, 09:39 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Bundeskartellamt

Im Einzelhandel seien auch die Auswirkungen auf lokale Strukturen und auf das Einkaufen im Netz zu beachten: "Wir müssen uns nicht nur die vielen einzelnen Produktkategorien genau anschauen, sondern auch die Verhältnisse auf den regionalen Märkten. Und es ist nicht nur der stationäre Handel zu betrachten, sondern auch der Onlinehandel", sagte Mundt. Zudem dürfte ein kombinierter Karstadt/Kaufhof-Konzern eine große Einkaufsmacht gegenüber Zulieferern haben.

Ende Juli hatte es aus Verhandlungskreisen geheißen, die Gespräche zwischen Karstadt und Kaufhof liefen weiter. Eine endgültige Einigung gebe es aber noch nicht. Die Rede IST VON von einer inzwischen unterzeichneten, aber noch unverbindlichen Absichtserklärung mit dem Karstadt-Eigner Signa, Optionen für ein Gemeinschaftsunternehmen zu prüfen.

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