Galeria Kaufhof Schlechte Quartalszahlen

Die angeschlagene Tochter Galeria Kaufhof vermasselt dem kanadischen Mutterkonzern Hudson‘s Bay Company (HBC) weiterhin die Zahlen. Im ersten Quartal lag der Umsatz im Europageschäft mit der deutschen Kaufhauskette auf vergleichbarer Basis um 6,6 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.

Mittwoch, 06. Juni 2018 - Handel
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Bildquelle: Lebensmittel Praxis

Insgesamt weist der HBC, zu der auch die nordamerikanischen Marken Saks Fifth Avenue, Lord & Taylor und Home Outfitters zählen, bei nahezu stagnierenden Erlösen einen Quartalsverlust in Höhe von 400 Millionen kanadischen Dollar (264 Mio. Euro) aus, nach 221 Millionen im Vorjahr. «Das Ergebnis ist für uns enttäuschend», räumte Kaufhof-Chef Roland Neuwald ein. Der Jahresstart 2018 sei für den Textileinzelhandel nicht einfach gewesen, das gelte auch für Galeria Kaufhof. Es gebe allerdings schon Verbesserungen: «Wir sehen bereits erste Fortschritte der Sanierung, zum Beispiel bei der Modernisierung der Filialen». Zugleich käme man beim Sparprogramm voran. «Wir passen die Kapazitäten in der Hauptverwaltung an, verhandeln mit unseren Vermietern und Lieferanten und prüfen fortlaufend unser Filialportfolio.»

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