faire Milch Verkaufsschlager Fairness? - Nachgefragt

Nach einer für Milcherzeuger schweren Zeit lässt sich eine gute Entwicklung für „faire Milch" beobachten. Verbraucher wollen die Bauern über den Preis unterstützen.

Donnerstag, 18. November 2010, 23:00 Uhr
Tobias Dünnebacke
Bildquelle: fotolia
Kann „faire Milch" den Bauern wirklich helfen?
Fragen an Dr. Michael Lohse, Sprecher des Deutschen Bauernverbands.

Wie sieht die aktuelle Situation der Milchbauern aus?
Derzeit wird den Bauern für 1 l Milch durchschnittlich 32 Cent gezahlt. Damit liegen wir etwa 10 Cent über dem Schnitt des Jahres 2009.

Können faire Milchprodukte Erzeugern helfen?
Ja, aber man muss genau darauf achten, ob die Versprechen eingehalten werden. Die Bauern erhalten nicht für jeden angelieferten
Liter die Mehrbeträge, sondern nur für solche, die in „faire Milch" fließen. Daher ist es wichtig, die Verarbeitungsschiene zu erweitern, beispielsweise für Butter oder Sahne.

Welche Forderungen stellen Sie an den Handel?
Faire Milch muss vom Handel nachhaltig beworben werden. Produkte im Preiseinstieg sollten zurückgefahren werden. Langfristig kann faire Milch in diesem preisaggressiven Umfeld nicht bestehen.

{tab=Neue Produkte}
Warm und Cremig Bruschetta
Buko
Arla

Quarkcreme mit Joghurt
Quarkcreme
Heideblume Molkerei Elsdorf-Rotenburg

Emmentaler Käsetaler
Kleine Käsemahlzeit
Hochland

Laktosefreier Joghurt Pfirsich-Maracuja
MinusL
Omira

Saisongenuss Winterapfel
Rahmjoghurt Wintersorten
Molkerei Weihenstephan

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