Der Heimtierfachhändler Kölle Zoo hat alle seine 28 Filialen mit elektronischen Regaletiketten ausgestattet. Insgesamt rund 300.000 digitale Preisschilder des Herstellers Solum ersetzen nun die bisherigen Papieretiketten, wie das Unternehmen mitteilte. Den Angaben zufolge dauerte die Umstellung lediglich acht Wochen.
Bislang mussten Mitarbeiter in den Märkten bei Preisänderungen, Aktionsangeboten und saisonalen Kampagnen zahlreiche Papieretiketten von Hand vorbereiten, austauschen und bei Fehlern korrigieren. Künftig steuert Kölle Zoo Preis- und Produktinformationen zentral über eine digitale Plattform. Laut der Mitteilung habe das Unternehmen den Aufwand für Preisänderungen und Aktionsumstellungen damit stärker reduziert als ursprünglich erwartet. Je nach Saison und Sortiment fielen in den Filialen bis zu mehrere hundert Preisänderungen an, die zuvor einen hohen manuellen Koordinationsaufwand verursacht hätten.
Die eingesparte Arbeitszeit soll den Filialmitarbeitern nach Angaben von Kölle Zoo mehr Raum für Kundenberatung und Service verschaffen. Michael Dipper, IT-Leiter bei Kölle Zoo, hob in der Mitteilung unter anderem die Haltbarkeit der Technik hervor: „Insbesondere die außergewöhnliche Batterielaufzeit von über 10 Jahren, die sehr niedrige Ausfallrate im Feldbetrieb [...] haben uns überzeugt.“
Solum liefert Plattform und Software für Kölle Zoo
Als technische Grundlage dient die Regaletiketten-Plattform Newton von Solum zusammen mit der zentralen Managementsoftware Aims. Jochen Goppold, Vertriebsmanager bei Solum Europe, bezeichnete die Entlastung der Mitarbeiter bei Preis- und Aktionswechseln in der Mitteilung als „messbaren Beitrag zur Digitalisierung der Filialprozesse“.
Elektronische Regaletiketten sind im Lebensmittelhandel bereits weitverbreitet. Im Heimtierfachhandel, der ebenfalls mit häufigen Preisänderungen und umfangreichen Sortimenten arbeitet, gewinnt die Technologie nun offenbar an Bedeutung. Kölle Zoo zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Heimtierfachhändlern im deutschsprachigen Raum.
