Sushi-Convenience Eat Happy und Hana Group schließen Fusion ab

Die Eat Happy Group und die europäischen Aktivitäten der Hana Group haben fusioniert. Das neue Unternehmen beliefert rund 5.800 Verkaufsstellen in 14 Ländern. Hinter dem Zusammenschluss steht der US-Finanzinvestor One Rock Capital Partners.

Dienstag, 28. Juli 2026, 10:48 Uhr
Manuel Glasfort
Bekannter Anblick aus vielen Supermärkten: ein Sushi-Stand von Eat Happy. Bildquelle: Eat Happy

Die Eat Happy Group und die europäischen Aktivitäten der Hana Group haben ihren Zusammenschluss abgeschlossen. Das neue Unternehmen firmiert künftig unter dem Namen Eat Happy Hana Group, wie die beteiligten Unternehmen mitteilten. Unterstützt wird der Zusammenschluss durch eine Investition des US-amerikanischen Finanzinvestors One Rock Capital Partners.

Nach Angaben der Unternehmen lagen alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vor, sodass die Transaktion nun vollzogen werden konnte. Die Eat Happy Hana Group beliefert den Angaben zufolge rund 5.800 Verkaufsstellen in 14 europäischen Ländern mit frisch zubereitetem Sushi, asiatisch inspirierten Speisen und Convenience-Produkten. Das Portfolio umfasse mehr als 20 Marken.

R. Scott Spielvogel, Managing Partner von One Rock Capital Partners, begründete das Engagement seines Unternehmens unter anderem mit dem Wachstumspotenzial des Marktsegments und den bestehenden Handelsbeziehungen: „Die Eat Happy Hana Group tritt mit einem starken Fundament in das Portfolio von One Rock ein, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Management die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu begleiten.“

Geschäftsführer Steegmann will Konzepte aus verschiedenen Märkten bündeln

Johannes Steegmann, der als Geschäftsführer die Eat Happy Hana Group leitet, verwies auf die Möglichkeit, Konzepte aus verschiedenen europäischen Märkten zusammenzuführen: „Durch den beschleunigten Austausch innovativer Konzepte und bewährter Verfahren sind wir überzeugt, unseren Kunden und Handelspartnern neue und attraktive Frische- und Convenience-Lösungen künftig schneller denn je anbieten zu können.“ Finanzchef Luca Mammola betonte die gemeinsame Ausrichtung beider Unternehmen auf Qualität und Frische.

Als Finanzberater von One Rock waren laut der Mitteilung die Deutsche Bank und RBC Capital Markets tätig. Die rechtliche Beratung übernahm die Kanzlei Willkie Farr & Gallagher.

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