Lebensmittelhandel Wasgau verzeichnet sinkende Gewinne trotz Umsatzplus

Der Lebensmittelhändler Wasgau meldet für das erste Halbjahr 2025 einen Gewinnrückgang auf 3,5 Millionen Euro. Der Umsatz stieg dagegen auf 321 Millionen Euro. Das Unternehmen investierte in zwei neue Frischemärkte.

Donnerstag, 07. August 2025, 14:23 Uhr
Manuel Glasfort
Die Handelskette Wasgau hat mit steigendem Margendruck zu kämpfen. Bildquelle: Fernando Fath

Der Lebensmittelhändler Wasgau hat im ersten Halbjahr 2025 einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Konzern-EBIT sank auf 3,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. Als Gründe für den Rückgang nannte Wasgau den anhaltenden Margendruck und gestiegene Kosten, insbesondere im Personalbereich.

Der Umsatz des Konzerns stieg dagegen im ersten Halbjahr 2025 auf 321 Millionen Euro und lag damit 7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 314 Millionen Euro. Im Einzelhandel erzielte Wasgau Umsätze von 237 Millionen Euro nach 231 Millionen Euro im Vorjahr. Der Großhandel steigerte den Umsatz leicht von 82 auf 83 Millionen Euro.

Das Unternehmen investierte im ersten Halbjahr 12,5 Millionen Euro, vor allem in zwei neue Frischemärkte in Landstuhl und Neupotz. Beide Standorte befinden sich nach Unternehmensangaben im Eigentum von Wasgau und setzen die neu ausgerichtete Immobilienstrategie um.

Wasgau-Vorstand hält an Jahresprognose fest

Für das Gesamtjahr 2025 bestätigte der Vorstand seine bisherige Prognose. Demnach erwartet Wasgau ein Konzern-EBIT zwischen 9,5 und 12,5 Millionen Euro. „Unser Fokus bleibt auf nachhaltigem Wachstum, Qualität und regionaler Nähe“, teilte Vorstandssprecher Thomas Bings in der Mitteilung mit. Im Gesamtjahr 2024 hatte das Konzern-EBIT bei 12,9 Millionen Euro gelegen, unterm Strich war ein Gewinn von 4 Millionen Euro geblieben.

Wasgau betreibt nach eigenen Angaben über 70 Super- und Verbrauchermärkte mit Verkaufsflächen zwischen 400 und 3.200 Quadratmetern sowie sechs Cash+Carry-Betriebe. Der regionale Schwerpunkt liegt in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Zum Konzern gehören auch eine eigene Metzgerei und Bäckerei.

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