Schon Anfang Juni kommen die ersten Kartoffeln aus heimischem Anbau auf den Markt. Kartoffeln, die bis zum 10. August erstmals verladen werden, dürfen sich „Speisefrühkartoffeln“ nennen.
Charakteristik: Gerade einmal 90 Tage brauchen die frühen Knollen in Deutschland, um zur gewünschten Qualität heranzureifen. Zum Schutz gegen Kälte werden sie häufig mit einer Folie abgedeckt, unter der sie auf dem Feld heranreifen. Anbaugebiet: mehrere Regionen in Deutschland. Noch früher im Jahr ist nur Ware aus Ägypten und Zypern im Angebot.
Handling: Frühkartoffeln tragen eine dünne Schale, das macht sie (im Verhältnis zu Kartoffeln, die im Spätsommer/Herbst geerntet werden) empfindlich. Die Knollen trocknen schnell aus, sie sind max. 14 Tage lagerfähig. Im Handel sollte man sie sofort nach der Ankunft platzieren und möglichst schnell verkaufen. Vorsichtig behandeln, sonst platzt die Schale auf!
Verwendung: Bei Frühkartoffeln ist die Schale so dünn, dass man sie problemlos mitessen kann. Vorteil für den Kunden: Man kann sich das Schälen sparen und isst die Vitamine mit, die direkt unter der Oberfläche lagern. Es gibt nur festkochende und vorwiegend festkochende Sorten. Mehligkochende benötigen längere Zeit, um den Stärkegehalt aufzubauen. (mi)
Frucht des Monats Schnelle Knollen
Schon im Frühsommer werden die ersten Kartoffeln aus heimischem Anbau geerntet. Tipp: Schälen ist überflüssig, man kann die Schale mitessen!
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