Baden-Württemberg Hand in Hand zum Erfolg

Das Projekt „Schmeck den Süden" mit Händler Hieber und der Fördergemeinschaft für Qualitätsprodukte aus Baden-Württemberg bestand den Praxistest.

Donnerstag, 13. Januar 2011 - Länderreports
Elke Häberle
Artikelbild Hand in Hand zum Erfolg

Inhaltsübersicht

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?! Genau dies wollte Edeka-Händler Jörg Hieber zusammen mit der Fördergemeinschaft für Qualitätsprodukte aus Baden-Württemberg e.V. (FBW) unter Beweis stellen. Gemeinsam starteten die beiden dazu vergangenen Herbst das groß angelegte Gemeinschaftsprojekt „Schmeck den Süden. Baden-Württemberg".

Unternehmen aus Baden-Württemberg

Schwarzwaldmilch: Bekenntnis zur Region
Tress: Neue Maßstäbe
Hermann Wein : Cremige Schinkenstix
Buck Nudelspezialitäten: Prämiertes Konzept
Seeberger: Neuer Mix
Kalfany Süße Werbung: Go for Gold
Tannenhof Schwarzwälder Fleischwaren: Mehr als Schinken
Aqua Römer: Gesund
Schwarzwaldhof Fleisch- und Wurstwaren: Vielfach prämiert
Alpirsbacher Klosterbräu: Edelbier ein Renner
Romina Mineralbrunnen: Optimiert
Mayka Naturbackwaren: Einfach natürlich
Kaiser: Heimischer Obstkorb
Hönig-Hof: Mit Box
Hans Adler: Zum Zugreifen schön
Bürger: Geschützte Herkunft
Jeremias Teigwaren: Vielfalt
Seitenbacher Naturkost: Öl aus der Heimat
Obst vom Bodensee: Im Club
Cornelius: Leichte Leberwurst
WZG Weine: Prämierte Tropfen
Alb-Gold Teigwaren: Farbig

Das Ziel: den Konsumenten die Vielfalt und die Vorzüge der regionalen Lebensmittel aus Baden-Württemberg näher zu bringen und schmackhaft zu machen. Die Idee: gemeinsam im Handel eine Aktionswoche durchführen und dort die Kunden mit regionalen Produkten aus dem Ländle verköstigen und sie über die Produkte informieren. Krönender Abschluss war ein Schlemmerabend. „Neben der klassischen Baden-Württemberg-Woche wollten wir eine weitere Möglichkeit schaffen, mit dem Handel auf heimische Produzenten und ihre Produkte aufmerksam zu machen", beschreibt Sandra Sailer, Projektleiterin der FBW Fördergemeinschaft e.V, die Idee. Keine Frage, ein umfangreiches Unterfangen, dem sich die FBW gemeinsam mit der MBW Marketinggesellschaft Baden-Württemberg aber gerne annahm.

Dann ging es darum, den richtigen Handelspartner zu finden: „Für die Umsetzung bedurfte es eines Partners, der über eine große Auswahl an regionalen Herstellern im Sortiment verfügt, da die Beteiligung von 'Schmeck den Süden. Baden-Württemberg' das Thema bereits eindeutig vorgab", so Sailer. „Großes Eigenengagement und Begeisterungsfähigkeit sowie genügend internes Potenzial für die Umsetzung sollten ebenfalls vorhanden sein", beschreibt die Projektleiterin der FBW das Anforderungsprofil. Schnell bot sich Hieber's Frische Center an.

Der Edeka-Händler mit Stammsitz in Lörrach ist seit mehr als 40 Jahren erfolgreich, betreibt zehn Märkte im Badischen und hat sich das Thema „Regionalität" schon seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Nach eigenen Angaben führen Hieber's Frische Center mehr als 55.000 regionale Produkte im Sortiment. Erste feine Fäden zu einer gemeinsamen Baden-Württemberg-Woche zwischen Hieber und der FBW wurden bereits auf der Anuga 2009 gesponnen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Die erste Vorstellung einer Aktionswoche fand Ende 2009 statt, die konkreten Gespräche zur Aktion mit dem exklusivem Kundenabend starteten im Mai 2010. Im nächsten Schritt ging es darum, die Hersteller zu überzeugen, denn schließlich erfordert solch ein Projekt immensen Einsatz von allen Seiten. „Die guten Kontakte von Hieber zu seinen Lieferanten sowie die zentrale Information der FBW-Mitgliedsfirmen über die MBW Marketinggesellschaft, hat die Mobilisierung der Hersteller zur Teilnahme deutlich vereinfacht", erläutert Sailer. Letztendlich konnten mehr als 40 Aussteller gewonnen werden.


In der dritten Septemberwoche war es dann soweit. Die Aktionswoche „Schmeck den Süden. Baden-Württemberg" rollte in allen zehn Hieber's Frische Centern vom Stapel. Als Veranstaltungsort für den Kundenabend wurde der Markt in Grenzach-Whylen ausgewählt. In den Märkten fanden Verköstigungen mit Landfrauen statt, es gab Weine, Säfte, Milchprodukte, Teigwaren – alles aus regionaler Produktion versteht sich. Das Angebot las sich wie ein Who's who der Hersteller aus dem Ländle: Von A wie Adler bis W wie WZG Weine. Am Stand von Bürger wurden beispielsweise gezeigt, wie Maultaschen hergestellt werden, bei Hönig-Hof wurden Eieromeletts gemacht und bei Huober Brezeln – um nur einige Beispiele zu nennen. „Im Rahmen der Woche sollte auch ganz deutlich gezeigt werden, dass Hieber's Frische Center einer der größten Vermarkter von Produkten aus der Region ist", verdeutlicht Karsten Pabst, Geschäftsführer bei Hieber. Weiter sollen die Kunden für regionale Lebensmittel sensibilisiert werden und es soll das gelebt werden, was in der Firmenphilosophie verankert ist: „Wir lieben Lebensmittel." Allein schon deshalb achte man von Haus auf eine umweltschonende und nachhaltige Produktion.

Beworben wurde die Aktion auf Hieber's Internetseite (www.hieber.de), in einer Ausgabe des „aktiv-life"-Prospektes und mit einer ganzseitigen Anzeige im Wochenblatt (Auflage: 500.000 Stück). Dort wurde auch für den Höhepunkt der Aktionswoche, den „Schlemmerabend Baden-Württemberg" getrommelt, der kurz nach Ladenschluss begann. Für Hieber und Hersteller eine Herausforderung, schließlich musste der Laden innerhalb einer halben Stunde entsprechend umgebaut werden.

Und dort bekamen die rund 350 Besucher einiges geboten, denn neben einer kulinarische Rundreise durchs Ländle warteten die Organisatoren noch mit unterschiedlichen Programmpunkten auf: Es gab einen Sektempfang, Live-Musik, die badische und die württembergische Weinprinzessinnen gaben sich die Ehre und Joachim Hauck, Leiter der Abteilung Landwirtschaft aus dem Ministerium Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, war ebenfalls vor Ort. Damit nicht genug: „Unter Beteiligung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der MBW Marketinggesellschaft wollte die FBW neben entsprechenden Werbemitteln auch eine Koch-Show anbieten", nannte Sailer einen weiteren Höhepunkt. Dazu konnte Showkoch Eberhard Braun gewonnen werden, der den Besuchern in mehreren kurzen Einheiten zwischen 10 und 15 Minuten einfache, jedoch raffinierte Rezepturen mit in Baden-Württemberg produzierten Lebensmitteln präsentierte.

„Wir wollten Atmosphäre schaffen und unseren Kunden auch einmal vor Ort zeigen, wie stark die heimischen Betriebe sind und wie viele Mittelständler es im Ländle gibt", sagte Karsten Pabst. Die ganze Aktion betitelt er als „vollen Erfolg". Und geht es nach der FBW, war dies erst der Anfang: „An Baden-Württemberg-Aktionen interessierte Handelspartner können sich jederzeit mit der MBW Marketinggesellschaft und mit mir in Verbindung setzen. Die Beteiligung an einem Kundenabend kann im Einzelfall auch unabhängig von einer Verkaufsförderungsaktion im Handzettel erfolgen", sagt Sandra Sailer.


Schwarzwaldmilch GmbH: Bekenntnis zur Region

Im Oktober 2010 wurde aus Breisgaumilch die Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg. Damit wird die Herkunft als dominierendes und entscheidendes Merkmal unterstrichen. „Konsumenten kennen uns in der Region als die Molkerei vor Ort. Diesen Gedanken werden wir in ganz Baden-Württemberg stärken sowie in den Regionen, in denen wir mit unserer Herkunft Schwarzwald positive Signale senden und das Vertrauen in kleine, genossenschaftlich strukturierte Molkereien wieder wecken können", heißt es Freiburg.

Unterstrichen wird das Bekenntnis mit einer neuen Butteranlage, in die am Standort Freiburg 2,3 Mio. Euro investiert wurden. Das Sortiment wird um drei Sorten erweitert: „Schwarzwaldmilch Sauerrahmbutter", „Süßrahmbutter" und „mild gesäuerte Butter". Die Bioland-Butter sowie die LAC lactosefreie Butter werden ab Februar 2011 ebenfalls in Freiburg produziert.

Das Vertriebsgebiet von Schwarzwaldmilch umfasst Baden-Württemberg, Teile von Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen sowie die angrenzenden Gebiete Bayerns. „Die Investition in diese Anlage ist eine Investition in die Zukunft unserer Molkerei. Wir sichern Produktvielfalt und das Angebot an regionalen Milchprodukten. Das kommt natürlich innerhalb der Wertschöpfungskette auch den Milchbauern im Schwarzwald zugute", heißt es aus dem Unternehmen.

Sehr gut liefen auch die lactosefreien Produkte, sowohl innerhalb der Linie Schwarzwälder Bioland als auch der Schwarzwälder Weidemilch.

//// www.schwarzwaldmilch.de

Tress: Neue Maßstäbe

Mit Biss, Form und Farbe in den Frühling: Nach dreijähriger Entwicklungszeit geht die „Nesterlinie" von Tress endgültig in die Produktion. Damit stehen dem Handel ab März neuartige Produkte unter den Markendächern von „Großmutters Küche" und „Original Hausmacher" zur Auswahl. „Die Produkte überzeugen durch Biss, Form und Farbe und setzen neue Maßstäbe in der Nudelproduktion", ist Firmenchef Markus Tress überzeugt.

Sehr gut laufe die neue Kurzwarenlinie. Durch Investitionen in eine neuartige Technik konnte die Qualität bei den Hausmachernudeln noch einmal gesteigert werden: So sorgt eine neue Teigaufbereitung für bessere Teigreife und durch die neue Klimatechnik kann der Trockenprozess besser kontrolliert werden. Tress: „Dies schlägt sich auch in den Abverkaufszahlen nieder."
Um neue Käuferschichten zu erschließen – und hier in erster Linie die preisbewussten Verbraucher – bietet das in Münsingen auf der Schwäbischen Alb ansässige Unternehmen verstärkt Mehrgewichtsaktionen an. Den Anfang macht die „Großmutter's Küche"-600-g-Aktion, die vom Verbraucher bereits 2010 sehr gut angenommen wurde.

Geworben wird mobil – im wahrsten Sinne des Wortes: „Wir setzen neben der Werbung auf Lkw auch vermehrt Buswerbung in vielen Städten ein, da diese Werbemittel sehr transparent sind und uns vor Ort präsentieren."

Im Jahr 1968 gegründet, zählt Tress heute zu den führenden deutschen Nudelherstellern im Premiumbereich. Das Motto „Nudeln selbst gemacht oder von Tress" gilt für das gesamte Sortiment, das inzwischen aus mehr als 80 Sorten besteht.

//// www.tress.de


Hermann Wein Schwarzwälder Feinschinken-Manufaktur: Cremige Schinkenstix

Das Original-Wein's-Sortiment trumpft mit zwei innovativen Schinkenspezialitäten auf: dem cremig-gefüllten Schinkenstix sowie dem mild geräucherten Rinderschinken.

Die Schinkenstix haben innen einen cremigen Frischkäsekern, der von Original Wein's Schinken umhüllt wird. Es gibt drei Varianten „Herzhaft – Schwarzwälder Schinken mit Frischkäsefüllung", „Naturmild – Luftgetrockneter Schinken mit Frischkäsefüllung" und „Zart-fein – Wellness Schinken mit Frischkäsefüllung". Von Hand zubereitet sind die feinen Schinkenstix ideal für schnelle Genussmomente, ohne auf erlesene Zutaten verzichten zu müssen. Sie eignen sich als Snack, als ausgefallenes Salat-Topping oder für abwechslungsreiche Partybuffets.

Der „Original Wein's Rinderschinken" wird mit erlesenen Gewürzen, Meersalz und bestem Portwein aus dem portugiesischen Douro-Tal hergestellt. Damit nicht genug: Mit weniger als 4 Prozent Fett ist der gluten- und laktosefreie Rinderschinken spricht er auch ernährungsbewusste Genießer an.

Den Abverkauf im Handel unterstützt Wein's durch vielseitige PR-Aktivitäten, Anzeigen in der Fachpresse sowie Verkostungen am PoS.

//// www.schinken-wein.de

Buck Nudelspezialitäten: Prämiertes Konzept

Für die Produktion der Buck-Nudelspezialitäten setzt das Unternehmen aus Mengen bei der Herkunft seiner Rohstoffe stark auf Tierschutz. Seit Anfang 2009 kommen in der Produktion der Marken „Gaggli Frischeier-Nudeln", „Dorfmühle Oberschwäbische Land-Nudeln"und „Bucki Frischeier-Nudeln" nur Frischeier aus Bodenhaltung zum Einsatz. Damit war Buck einer der ersten namhaften deutschen Teigwarenhersteller, der seine komplette Produkt-range umgestellt hat. Buck geht jetzt noch einen Schritt weiter und hat sich getreu seiner Qualitätsphilosophie den Richtlinien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT) angeschlossen. Soviel Engagement wird belohnt: Das Unternehmen wurde mit dem renommierten Tierschutzpreis „Das Goldene Ei" ausgezeichnet. Für den Herbst und Winter bietet Inhaber Tobias Buck neue Geschmacksrichtungen und Ausformungen für die saisonale „Gaggli SchlemmerZeit Sonderkollektion". Zum Jahresbeginn 2011 wird die Dinkel-Spezialitätenrange unter der Marke „Dorfmühle Oberschwäbische Land-Nudeln" um zwei weitere Ausformungen erweitert.

„In Zukunft wollen wir verstärkt auf den Einsatz von Promotion-Packungen setzen. Hier insbesondere auf unsere bewährte Gaggli 750-g-'Dankeschönpackung' sowie Dorfmühle 600-g-Packung und neu für den Herbst und Winter unsere Gaggli SchlemmerZeit 'Sonderkollektion' im 500-g-Beutel", beschreibt Buck. Weitere individuell abgestimmte Aktionspackungen sind in Arbeit. „Wir wollen dadurch dem Handel eine attraktive Alternative bieten, um Absatz und Umsatz zu steigern sowie seinen und unseren Kunden einen Preisvorteil gegenüber der regulären 'Regalware' zu bieten", sagt Buck.

//// www.buck-nudeln.de


Seeberger: Neuer Mix

Nach dem erfolgreichen Relaunch der Marke im Sommer 2010 zündet Seeberger 2011 ein Feuerwerk an neuen Produkten und Promotions. Gleich ab Januar stellt das Ulmer Familienunternehmen dem Dauerbrenner „Studentenfutter" den „Beeren-Nuss-Mix" zur Seite. Die neue Mischung glänzt mit säuerlichen Physalis, saftig-süßen Cranberries und Himbeeren, ergänzt von blanchierten Mandeln, Cashewkernen und der exotischen Paranuss. „Bei der Auswahl der Zutaten hat sich Seeberger am Wunsch vieler Verbraucher orientiert, eine Frucht-Nuss-Mischung zu kreieren, die keine Haselnuss- oder Walnusskerne enthält", erläutert Marketingleiter Joachim Mann. Hintergrund: Mittlerweile reagieren 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung auf eine oder beide Nusssorten allergisch. In vorausgegangenen Pre-Tests lobten Verbraucher insbesondere die Himbeeren als „Geschmackssensation".

Ebenfalls ab Januar erweitert Seeberger sein Mikrowellen-Popcorn-Sortiment „süß" und „salzig" um die Geschmacksrichtung „Karamell". Mann: „Bei der Entwicklung haben wir uns an den Wünschen der Zielgruppen 'Familie mit Kind' und 'Süße Genießer' orientiert." Die Marktforschung habe gezeigt, dass Hauptverwendungsanlässe Kindergeburtstage und Fernseh- bzw. DVD-Abende sind.

Zur Einführung der Popcorns startet Seeberger im Mai erneut eine Promotion mit dem Freizeitpark Legoland. Auf jeder Packung Mikrowellen-Popcorn im Aktionsaufsteller und der Regalware befindet sich ein Gutschein für einen freien Eintritt in die Freizeitparks in Günzburg (Deutschland) und Billund (Dänemark).

Richtung Sommer schickt Seeberger die Aktion „Knack das Nuss-Rätsel!" in den Handel. Ein besonders gestalteter Aktionsaufbau animiere im Markt zur Teilnahme am Gewinnspiel. Weiter folgen im zweiten Halbjahr neue Produkte aus dem geröstet gesalzenen Bereich sowie aus der Früchteecke.

//// www.seeberger.de

Kalfany Süße Werbung: Go for Gold

Für die neuen Produktlinien „Pulmoll Junior" und „Cupper Sport Fruchtgummibällchen" erhielt Kalfany Süße Werbung gleich zweimal Gold von der DLG. Die Rezeptur von „Pullmoll Junior" Orange- bzw. Himbeergeschmack und extra geringem Mentholanteil ist auf das Wohl und den Geschmack von Kindern zwischen drei und zehn Jahren abgestimmt. Zum Wohlbefinden soll zudem eine Extraportion der Vitamine ACE bzw. Echinacea und Vitamin C beitragen. Die Sorten „Hustenpiraten" (Orange) und „Halsfee" (Himbeer) sind zuckerfrei.

Der zweite Goldgewinner, die Bundesliga-Fancollection Cupper-Sport, zeichnet sich durch einen mit 25 Prozent sehr hohen Fruchtanteil und eine „äußerst angenehmen" Kaukonsistenz aus.

Verpackt im 220-g-Standbodenbeutel im Vereinsdesign von derzeit neun Bundesligafarben und großen Sichtfenster mit direktem „Ballsichtkontakt", bieten die Cupper Sport Fruchtgummis nicht nur Kauvergnügen, sondern auch noch was fürs Auge.

Gesundheit und Qualität gehören schon seit der Gründung des Unternehmens vor mehr als 60 Jahren zur Unternehmensphilosophie. So werden beispielsweise bei der nach modernsten Standards zertifizierten Produktion ausschließlich qualitativ hochwertigste und rückverfolgbare Rohstoffe verwendet und auf den Einsatz künstlicher Aromen oder Farbstoffe verzichtet.

//// www.kalfany-suesse-werbung.de


Tannenhof Schwarzwälder Fleischwaren: Mehr als Schinken

Brotaufstriche sind in. Und daher kreierte Tannenhof Schwarzwälder Fleischwaren drei Sorten unter der Range „Schwarzwälder Creme-Sortiment": „Vespermett & Frühlingszwiebeln" (Aufstrich aus frischem Sauerrahm, würzigem Vespermett und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln), „Salami & Chilli" (Chilli, Schwarzwälder Heißrauchsalami, frischer Sauerrahm) und „Schwarzwälder Schinken" (Schinken und frischer Sauerrahm). „Die Tannenhof Schwarzwälder Creme ist Garant für einen starken Abverkauf, erzielt eine hohe Rendite und erschließt ein neues Kundenpotenzial", weiß Claudia Schnekenburger-Erban, Marketing-Leiterin bei Tannenhof in Niedereschach. Die Aufstriche eignen sich als Vorspeise, als Füllung für Wraps oder Sandwiches, als Brotaufstrich oder auch als Dipp zu Ofenkartoffeln und frischem Gemüse. Das Sortiment wird dem Handel für Bedienungs- und Feinkosttheken in 1-kg-Schalen angeboten.

An moderne Verzehrgewohnheiten angepasst wurde auch die badische Festtagsspezialität „Schäufele mit Burgundersoße". So erhält der Kunde neben dem ganzen Schäufele auch eine kleine Portion (4 Scheiben). Das Gericht wird in der Mikrowelle zubereitet. Dazu passt Kartoffelsalat, Sauerkraut oder Bauernbrot.

Weitere Neuheiten: Schwarzwälder Platte (Schinken, Bauchspeck und Kirschwassersalami) geschnitten in der 150-g-Packung, der geräucherte „Schwarzwälder Brettle-Speck" oder auch der luftgereifte „Tannenhof Bergluft-Schinken".

//// www.tannenhof-schinken.de

Aqua Römer: Gesund

„Seit geraumer Zeit sehen wir insbesondere die Themen Gesundheit, Wellness und Premium-Genuss an Bedeutung zunehmen", sagt Dr. Antje Wittkopp, verantwortlich für das strategische Marketing bei Aqua Römer. Den Aspekt Premium-Genuss verkörpert das neue Produkt „PUR PUR": Es zielt auf die zunehmende Zahl der Kaffeeliebhaber, die erkennen würden, dass erst mit dem richtigen Mineralwasser ein vollendeter Kaffeegenuss gelinge.

Die Bereiche Wellness und Gesundheit deckt die Produktrange „Aqua Römer fresh" ab. Das Süßgetränk hat einen niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel stabilisieren und damit Heißhungerphasen vermeiden soll. „Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an weiteren innovativen Produkten, die den Charakter des Sich-Wohlfühlens weiter aufgreifen", sagt Wittkopp. Strategie des Brunnens: sich vom Massenmarkt abzuheben und gezielt in Nischen zu positionieren.

Der umweltfreundlichen PET-Mehrweg-Flasche werden Aqua-Römer-Einweg-Produkte zur Seite gestellt: „Sie sprechen eine weitere Zielgruppe an, die kleinere Mineralwasser-Gebinde kaufen möchte. Die für die Range kreierte Flasche, mit einer hohen Stabilität und einer guten Griffigkeit, ist als 6er-Pack geshrinkt erhältlich", sagt Produktmanagerin Anja Rößiger.

Groß geschrieben wird auch Regionalität. Der Aspekt kurze Transportwege werde bereits in „einem unserer Slogans 'Schmeckt nach Frankreich – kommt von hier' thematisiert", erläutert Marketingmanagerin Nina Meistermann.

In puncto Werbung geht Aqua Römer in diesem Jahr neue Wege. Neben großangelegten Plakatkampagnen ergänzen Printmedien aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich den Mediamix. „Denn ein Mineralwasser wie Aqua Römer mit 604 mg/l Calcium kann bei einer Erkrankung wie Osteoporose oder in der Schwangerschaft positiv unterstützen. Dies Alleinstellungsmerkmal wollen wir weiter fördern", beschreibt Meistermann den Weg.

//// www.aquaroemer.de


Schwarzwaldhof Fleisch- und Wurstwaren: Vielfach prämiert

Sanft über Tannenholz geräuchert, mild-würzig im Geschmack – Schwarzwälder Schinken zählt aus guten Gründen zu den weltweit bekanntesten Lebensmitteln aus dem Schwarzwald. Einer der großen Hersteller von Schwarzwälder Schinken ist der Schwarzwaldhof in Blumberg. Dort verarbeiten 230 hochqualifizierte Mitarbeiter beste Zutaten und sorgsam ausgewähltes Fleisch. Neben Schinken und Schinkenwürfeln gehören u. a. Wurstsalat, Landjäger und Bauernbratwürste zu den Spezialitäten.
Das Qualitätsversprechen der Schwarzwaldhof-Produkte wird durch zahlreiche Auszeichnungen der Deutschen Lebensmittel-Gesellschaft (DLG) belegt: Allein im vergangenen Jahr erhielten die eingereichten Schinken- und Wurstspezialitäten insgesamt 14 Gold- und 9 Silbermedaillen.Aber auch Innovation wird groß geschrieben: Im September 2010 brachte das Unternehmen Schinken in Streifen im Duo-Pack mit 2 x 125 g für den LEH und als GV-Gastropack mit 750 g auf den Markt. 2011 werden weitere SB-Produkte aus dem Rohschinkenbereich in Verbraucher- und GV-Verpackungen folgen, ebenso wie typische regionale Spezialitäten wie beispielsweise „Badischer Schübling". Sie werden auf nationalen und internationalen Messen präsentiert. Mit diesen Maßnahmen soll auch der Exportbereich weiter ausgebaut werden.

//// www.schwarzwaldhof.de

Alpirsbacher Klosterbräu: Edelbier ein Renner

Am 1. Dezember 2010 kam es auf den Markt – Mitte Dezember war es schon ausverkauft: das Gourmet-Bier „Ambrosius", benannt nach dem letzten Prior im Alpirsbacher Kloster. Das „Ambrosius Abteibier" aus der Alpirsbacher Klosterbrauerei ist kein gewöhnliches Bier: „In einem aufwendigen Verfahren gebraut, beweist es den Wert des Kulturgutes Bier", erläutert Geschäftsführer Carl Glauner. Ambrosius ähnelt den aus Belgien bekannten Trappisten- oder Champagner-Bieren, ist aber wesentlich hochwertiger nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt. „In Deutschland war die Zeit reif für ein solches Edelbier", so Glauner.

Die Schwarzwälder entwickelten dazu ein spezielles Brauverfahren. Grundlage ist das besonders weiche Alpirsbacher Brauwasser aus eigenen, im Naturschutzgebiet liegenden Quellen. Hinzu kommen vier Malzsorten und ein aufwendiges, zweimaliges Maischverfahren. Durch eine in Deutschland selten eingesetzte Technologie beim Abläutern und bei der Kochung kann diese spezielle Rezeptur eingebraut werden. Hinzu kommt obergärige Abtei-Hefe, die aus der hauseigenen Hefesammlung stammt. Nach mehrwöchiger Reifezeit im Lagerkeller wird das Gourmet-Bier filtriert und abgefüllt – in eine 0,75-l-Flasche mit Kork und Drahtverschluss. Bei einer Stammwürze von 18 Prozent und einem Gehalt von 7,7 Prozent vol. Alkohol ist das Abtei-Bier problemlos mehrere Jahre lang lagerfähig. Der hohe Estergehalt ermöglicht nach Aussage von Hubert Wadislohner, Diplom-Braumeister bei Alpirsbacher Klosterbräu, eine weitergehende Reifung in der Flasche. Der nächste Jahrgang ist bereits in Arbeit.

Dass die Alpirsbacher Bier brauen können, bewiesen sie auch beim World Beer Award in London: Das untergärige Alpirsbacher Pils ließ in der Kategorie „Pils/Pils(e)ner/Lager" die Konkurrenz hinter sich.

//// www.alpirsbacher.de


Romina Mineralbrunnen: Optimiert

Aushängeschilder der Romina Mineralbrunnen sind die Marken „EiszeitQuell" und „SilberBrunnen". EiszeitQuell – „Der Mineralwasserschatz aus der Eiszeit" ist laut Nielsen Marktforschung die Nummer Eins unter den Premium-Mineralwässern (Einweg) und Nummer zwei im Segment der PET-Premium-Mineralwässer in Baden-Württemberg. EiszeitQuell + Bio-Apfel behauptet mit mehr als 60 Prozent Marktanteil weiter seine starke Position als Marktführer im Segment.

Die Marke SilberBrunnen – „Wir sind Schwaben" wird seit den 1980er-Jahren von der Romina Mineralbrunnen mit Sitz in Reutlingen-Rommelsbach gefördert und regional vertrieben. SilberBrunnen besitzt ein starkes regionales Markenprofil und steht für Qualität zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Markenbotschafter sind die beliebten Schwaben Äffle und Pferdle.

Im Handel unterstützt Romina die Marken ganzjährig mit Promotions wie Kistenzugaben und Sammelaktionen sowie Werbekampagnen mit Plakatierungen, City-Lights, Printanzeigen und Radio-Spots.

Für 2011 liegt der Fokus auf Investitionen in Nachhaltigkeit. Etwa 4,5 Mio. Euro fließen in eine neue Verpackungslinie sowie einen zusätzlichen, 200 m³ fassenden Lagertank für Zeiten hoher Auslastung. Bereits 2010 wurden rund 2,5 Mio. Euro in den Bau einer 9.000 qm großen Photovoltaik-Anlage investiert. Mit 900 kWp erzielt sie in Spitzenzeiten Energie, die dem Tagesbedarf des gesamten Betriebes entspricht. Optimiert wurden auch die Verpackungen: Je Flaschenform wird so zwischen 10 und 20 Prozent PET-Material eingespart – und dabei sogar eine höhere Stabilität erzielt. Ergebnis: Im Jahr werden zwischen 50 und 70 t weniger PET benötigt.

Seit mehr als zehn Jahren hat Romina ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, das auch die Erschließung weiterer Quellen zur Entlastung des Vorkommens vorsieht. Eine Erschließung in Reutlingen-Betzingen wurde Anfang 2010 erfolgreich abgeschlossen, eine weitere ist für 2011 geplant.

//// www.romina.de

Mayka Naturbackwaren: Einfach natürlich

Nicht auf außergewöhnliche und exotische, sondern auf reine und natürliche Geschmackserlebnisse setzt Mayka Naturbackwaren. Diese Philosophie vertritt das in Schliengen ansässige Unternehmen nicht erst seit regionale und natürliche Produkte wieder bei der großen Masse en vogue sind. „Unsere Zutatenlisten weisen von jeher nur hochwertige Rohstoffe aus, die auch beim Verbraucher kein Stirnkräuseln erzeugen: einfache, natürliche Zutaten in bester Güte. Uns ist es wichtig, dass man regelrecht rausschmecken kann, was in unseren Produkten enthalten ist", erläutert Michaela Abdelhamid, Leiterin Marketing & Kommunikation.

Obwohl die Produkte inzwischen auch verstärkt im hohen Norden zu finden sind: „Mayka arbeitet weiter daran, dass die Verbraucher die Marke als verlässliche Alternative zu den großen Anbietern im Knabbersortiment deutschlandweit im Regal finden. Das sehen wir nach wie vor als unsere größte Herausforderung für 2011 an", sagt Abdelhamid.

Beim Handel will Mayka mit einem umfassenden Knabbersortiment und insbesondere mit den „vielfach prämierten, konventionellen Laugenspezialitäten" punkten – und mit neuen Produkten. So kommt im Februar das „Bio Popcorn mit Meersalz", das ausschließlich aus Mais, Pflanzenfett und Meersalz besteht. Sehr wichtig ist dem Unternehmen seine Website, wo die Kunden mehr über die Unternehmens-Philosophie erfahren. Etwa dass Nachhaltigkeit schon seit Jahrzehnten aktiv „gelebt" wird: So ist das Firmengebäude komplett nach baubiologischen Grundlagen errichtet und die Außenanlagen nach Empfehlungen des BUND ausschließlich mit heimischen Pflanzen bestückt und gestaltet. Lichtkuppeln sorgen für eine Tageslichtproduktion, die moderne Photovoltaik-Anlage ermöglicht einen ressourcenschonenden Energieeinsatz.

//// www.mayka.de


KAISER: Heimischer Obstkorb

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?! Diese Frage hat sich Kaiser gestellt und alles, „was der heimische Obstkorb hergibt", in sein neues „Fruchtkrone Bonbon" gepackt. Die neue Sorte „Heimische Ernte" enthält Birne, Quitte, Apfel, Rhabarber und Stachelbeere, die im Kern des Bonbons zu einer samtigen Fruchtmark-Füllung verschmelzen. Angereichert mit Vitamin C, wirkt die Kraft der gesunden Obstsorten wohltuend auf Hals und Rachen. Mit dem hohen Fruchtanteil von 65 Prozent in der Füllung und dem Einsatz heimischer Früchte folgt der Spezialist für Wohltubonbons den Verbraucherwünschen nach Gesundheit und regionalen Produkten. Zur „Fruchtkrone"-Range gehören bereits die beiden Sorten „Holunder" und „Sanddorn". Kaiser unterstützt den Abverkauf durch Zweitplatzierungen und Samplingaktionen.

Für Herbst 2011 werden für das Hauptsortiment Hals-Husten wieder einige Neuheiten avisiert, Absoluter Verbraucher-Liebling im Sortiment ist nach Unternehmensangaben die japanische Minze. Im Fokus steht auch die neue EU-Verordnung Health Claims, die die Vorgaben zur Produktdeklaration regelt. „Diese werden einige Änderungen bringen, die auch das Erscheinungsbild der Produkte nicht unbeeinflusst lassen", heißt es.
Seit Oktober online ist das neue Internetportal, das die Konsumenten nicht nur informiert, sondern auch mit Gewinnspielen lockt.

//// www.kaiser-candy.de

Hönig-Hof: Mit Box

In diesem Jahr startet Hönig-Hof eine breit angelegte Roadshow mit dem 08'ten Ei. Die „08" steht bei der Eierkennzeichnung für die Herkunft aus Baden-Württemberg. Im Rahmen der Kampagne stellt Hönig jede Woche ein Riesen-Ei vor einem Supermarkt in Baden-Württemberg auf und informiert so über Herkunft der Eier (Eierkennzeichnung), über Haltungsformen der Hühner sowie über Wissenswertes rund ums Ei. Weiter unterstützt eine Radiokampagne mit dem Titel „Ei, wo kommst du denn her?" die Aktionen am PoS.

Seit Jahresanfang werden alle Hönig-Hühner mit GVO-freiem Futter gefüttert, um so dem wachsendem Kundenwunsch nach Lebensmitteln ohne Gentechnik zu entsprechen. Geschäftsführer Christoph Hönig: „Wir kombinieren Regionalität mit zusätzlichen Verbraucherwünschen."

Sehr gut kam vergangenes Jahr die Mehrweg-Eier-Box „MeiBox" an, die mittlerweile flächendeckend bei der Edeka Südwest gelistet ist und an viele selbstständige Lebensmittel-Einzelhändler in Deutschland verkauft wurden. Die Coop Schweiz arbeitet an der nationalen Einführung der MeiBox in allen Märkten. Insgesamt wurden 2010 mehr als 150.000 MeiBoxen abgesetzt. Hönig: „Durch die MeiBox gelang es uns, in unserem Kerngeschäft unsere Umsätze 2010 mit den bestehenden Kunden um 15 Prozent zu steigern."
Die größte Herausforderungen für 2011 sieht Hönig nach wie vor in den stark schwankenden Rohstoffpreisen für Getreide, die sich unmittelbar auf die Produktionskosten auswirken, ohne dass „wir diese beeinflussen können, da die Preise mittlerweile an den großen Börsen in Chicago und Paris gemacht werden und oft von Spekulanten getrieben sind".

//// www.hoenig-hof.de
//// www.meibox.com


Hans Adler: Zum Zugreifen schön

Hochwertige Produkte hochwertig in Szene setzen: Adler Schinken lässt für sein regionales Sortiment bei einem Schreinerbetrieb aus der Region massive Bauernschränke bzw. Tische herstellen und stellt diese dem Handel für Zweitplatzierungen zur Verfügung. Im Outlet wird der so genannte „Schinkenschrank" beziehungsweise „Schinkentisch" mit den Produkten aus dem Adler-Sortiment befüllt. Also beispielsweise mit „Schwarzwälder", „gekochtem" oder „luftgereiftem Schinken" genauso wie mit geräuchertem Speck oder Landjäger. „Die Werte des Unternehmens – hohe Qualität, Regionalität, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit – werden mit dem Partnerkonzept sehr wirkungsvoll kommuniziert. Das Konzept bietet sich besonders für den hochwertigen Einzelhandel an, der eigene Akzente setzen möchte", erläutert Elisabeth Adler-Gößmann, bei dem Familienunternehmen für Marketing und Kommunikation zuständig. Pilot- und Referenzpartner ist Edeka-Händler Hieber, mit dem das Konzept erfolgreich im Handel eingeführt wurde. Erste Bilanz: „Diese Art der stimmungsvollen Warenpräsentation kommt bei den Verbrauchern so gut an, dass der Abverkauf am Point-of-Sale verlässlich zweistellig ansteigt", sagt Adler-Gößmann. Albin Oeschger (Hieber) ergänzt: „Wir erweitern das Konzept sukzessive auf mehr Märkte. Abverkauf ist und bleibt eben doch das beste Argument."

Die Hans Adler OHG wurde 1920 gegründet und hat mit ihren beiden Tochterbetrieben etwa 320 Mitarbeiter. Neben Schwarzwälder Schinken werden auch andere badische Wurst- und Fleischwaren hergestellt.

//// www.adlerschwarzwald.de

Bürger: Geschützte Herkunft

Bürger überarbeitete vergangenes Jahr sein komplettes Sortiment und verzichtet auf Farb- oder Zusatzstoffe sowie Geschmacksverstärker. Zudem wurden die Verpackungen neu gestaltet und ein helles Grün – das für Frische und Natürlichkeit steht – zur Leitfarbe gewählt. Weiter ergänzt eine Schiefertafel mit handschriftlicher Produktbezeichnung das neue Verpackungsdesign und unterstreicht die Familientradition des schwäbischen Unternehmens. Bei der Namensgebung der Produkte wird stärker die schwäbische Herkunft hingewiesen. Die Herkunftsbezeichnung „Schwäbische Maultaschen" ist mittlerweile als geschützte geografische Angabe anerkannt.

Neu aus dem in Ditzingen, am Rande der schwäbischen Alb, beheimateten Unternehmen kommen gerollte Maultaschen mit Huhn, Rind oder vegetarisch auf den Markt.

Gleich mit elf neuen Produkten erweiterte Bürger sein Angebot der italienischen Pasta-Spezialitäten. Das Sortiment der Pastaspezialitäten wurde im Bereich der dampfgegarten Teigwaren für Profiköche um fünf neue Varianten erweitert – darunter Tortelloni Prosciutto mit Schinkenfüllung und die Triangolo Ragu mit Rindfleischfüllung. Ganz neu aus dem Hause Bürger ist wassergegarte Pasta, die nur noch erhitzt werden müssen. Gleichzeitig hat das Produkt aber trotzdem eine lange Standzeit und eignet sich deshalb gut für Speiseausgabe und Buffet. Das gilt auch für die neuen Kartoffelknödel für Profis, die vorgeformt sind, ohne Kochbeutel auskommen und ein Garzeit von nur zwischen zwölf und 14 Minuten haben.

//// www.buerger.de


Jeremias Teigwaren: Vielfalt

Mehr als 50 verschiedene Nudelformen in fünf verschiedenen Warengruppen umfasst das Sortiment von Jeremias Teigwaren. Der Nudel-Liebhaber findet hier auch eine Vielzahl von Spezialitäten, wie original gewalzte Bandnudeln, Spinat- und Tomatennudeln, Hausmacher Schwäbische Spätzle, Geschabte Spätzle oder Nudelreis, eine Nudel in Reisform, die sich hervorragend als Suppennudel eignet. Neu im Sortiment sind Rigatelli, die gut zu Gemüsepfannen passen.

„Ausgesuchter Hartweizengrieß aus den besten Anbaugebieten und täglich frisch aufgeschlagene Eier sind Garant und Grundlage für eine Qualität, die auch den anspruchsvollsten Gaumen überzeugt", erläutert Firmeninhaber Guido Jeremias. Das Sortiment beinhaltet die Premium-Sorte „Gourmet Landnudeln 500 g", die nach einem traditionellen Familienrezept hergestellt werden und durch die hohe Zugabe von sechs frischen Eiern je Kilogramm ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis garantieren.

Das Richtige für den täglichen Genuss sind die „Family-Nudeln 500 g", mit 2,5 Eiern pro kg. Immer beliebter wird die Nudel ohne Ei, also die „Pasta ohne Ei 500 g" und die „BIO-Nudel 500 g". Durum Hartweizengrieß aus kontrolliert ökologischem Anbau ist die Basis der Bio-Nudel.

Das Quintett perfekt macht die „Schwarzwald-Nudel 250 g", die – hergestellt mit Schwarzwälder Wasser – dem Trend zu kleineren Haushaltsgrößen entspricht. „Zur Frauen-Fußball-WM 2011 bringen wir die passenden Fußball-Nudeln. Außerdem unterstützen wir den Abverkauf erneut durch Rundfunkwerbung", kündigt Jeremias für 2011 an.

//// www.jeremias.com

Seitenbacher Naturkost: Öl aus der Heimat

Seitenbacher hat mehr zu bieten als Müsli. Beispielsweise Öle und zwar aus ökologischem Anbau. Ob das „Naturtrübe Sonnenblumenöl", „Naturtrübes Rapsöl" oder das „Naturtrübe Olivenöl, nativ extra aus 100% Oliven": Bei allen wurde auf eine besonders schonende Verarbeitung geachtet. Sie wurden nicht stark gefiltert bzw. das Olivenöl kalt gepresst und nicht übermäßig erhitzt. Sämtliche Öle enthalten daher noch die wertvollen Schwebestoffe aus den Pflanzen.

Die Raps- und Sonnenblumenkerne reifen auf Feldern in Baden-Württemberg und Bayern, die Oliven sind ebenfalls Bio, kommen aus Spanien und werden in Deutschland zu Öl verarbeitet. Alle drei Sorten eignen sich für Soßen, Dips, Salate, zum Marinieren, aber auch zum sanften Anbraten von Gemüse. Der EVP für die 250-ml-Flaschen liegt bei 3,99 Euro.

In Buchen im Odenwald beheimatet, bietet Seitenbacher dem Handel noch andere „Non-Cerealien" wie Gourmet-Nudeln, Kaffee, Müsliriegel, Produkte für Diabetiker und vieles mehr.

//// www.seitenbacher.de


Obst vom Bodensee: Im Club

„Wir werden den Anbau von Clubsorten in der Region Bodensee in den kommenden Jahren weiter forcieren", beschreibt Eugen Setz, Marketingleiter bei der Obst vom Bodensee Marketinggesellschaft. Denn anders als die Tafeläpfel, deren Konsum generell leicht rückläufig ist, können sich die Clubsorten in Europa nicht nur behaupten, „vielmehr ist es so, dass die Nachfrage das stark steigende Angebot noch überkompensiert", so Setz.

Ziel ist, Lebensmittelhandel und Verbrauchern ein kontinuierliches Angebot bereitzustellen, um unkontrollierte Preisausschläge zu vermeiden. Der Anteil der Clubsorten bei den Neupflanzungen lag 2008 und 2009 bei der Württembergischen Obstgenossenschaft bei 42 Prozent und bei der Marktgemeinschaft Bodenseeobst bei 24 Prozent. Das bedeutet: Gut ein Viertel der Neupflanzungen in der Region Bodensee entfiel auf Clubsorten. Spitzenreiter ist mit einem Anteil von 17 Prozent die Sorte „Kanzi", gefolgt von „Cameo", dem „KIKU" und „Greenstar" mit jeweils zirka 6 Prozent. Den Clubsorten werden auch in der Region Bodensee weiter gute Chancen eingeräumt. Schließlich stehen dem höheren Produktionsaufwand auch stabile Markterlöse gegenüber. Entscheidend ist aber, so Setz, „dass für das begrenzte Angebot besondere Qualitätsmaßstäbe gelten." Jeder Hersteller, der beim Clubkonzept mitmachen möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So müssen die Betriebe beispielsweise QS-GAP-zertifiziert sein und ihre integrierte und kontrollierte Produktion nachweisen. Hohe Anforderungen auch an das Aussehen des Apfels: Hier geht es vor allem um die Fruchtausfärbung und die Homogenität der Früchte.

Neben den Neulingen zählen weiterhin die Sorten „Braeburn" und „Gala", sowie „Elstar" zu Lieblingen bei den Konsumenten.

//// www.obst-vom-bodensee.de

Cornelius: Leichte Leberwurst

Leberwurst muss nicht fett sein und kann trotzdem schmecken. Das zeigt die neue „Cornelius Pfälzer Leberwurst light" mit 30 Prozent weniger Fett im 125-g-Becher. Hauptbestandteil ist mageres Fleisch, bestehend aus hochwertigem Schweinefleisch, Speck, angereichert mit Zwiebeln, Kochsalz und Gewürzen. Gluten- und lactosefrei, ohne Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker und Emulgatoren ist die fettreduzierte Alternative für ernährungsbewusste Konsumenten konzipiert. Die Light-Variante im Convenience-Becher ergänzt das Sortiment der Pfälzer Leberwurst, die es „klassisch" im 125-g-Becher, im Ring und in weiteren Größen gibt. „Verbraucher denken um. Ernährung hat einen neuen Stellenwert bekommen. Qualität ist auch in der Alltagsküche mehr und mehr gefragt", sagt Geschäftsführerin Petra Cornelius-Morjan. Diesem aufgeklärten Konsumenten eine Alternative zu bieten, sei die Grundidee der Innovation. Doch auch die Klassiker wie Bauernblutwurst, Leberknödel, Leberrolle, Kalbsleberwurst oder Gänseleberwurst haben laut Cornelius-Morjan Hochkonjunktur.

//// www.cornelius-wurstwaren.de


WZG Weine: Prämierte Tropfen

Württemberger Weine sind besser als ihr Ruf. Das bewiesen vergangenes Jahr einmal mehr die Ergebnisse bei den wichtigsten Weinverkostungen.

Ein Beispiel: der 2009er Württemberger „Alte Reben" Portugieser QbA trocken. Der im Eichenfass gereifte Rotwein wurde in der Kategorie „unterschätzte Rebsorten" Sieger beim Deutschen Rotweinpreis der Fachzeitschrift Vinum, dem landesweit wichtigsten Preis für deutsche Rotweine. Die Trauben für diesen Wein stammen aus mehr als 30 Jahre alten Weinbergen der Weingärtnergenossenschaften Sternenfels und Oberderdingen. Die Weinberge wurden durch einen Oenologen der WZG über die gesamte Vegetation betreut.

Gleich zweimal Gold gab es bei der internationalen „Berliner Wein Trophy 2010": für den neu im Sortiment befindlichen „2009er Kirchheimer Kirchberg Trollinger QbA trocken aus terrassierten Steillagen" und der „2009er Württemberger Rotweincuvée QbA trocken". Beide Siegerweine sind nun fertig mit einer Goldmedaille auf dem Etikett ausgestattet und stehen dem Handel für den Verkauf bereit.

Die „2009er Württemberger Rotweincuvée QbA trocken" erhielt darüber hinaus auch noch bei der ebenfalls internationalen „Mundus Vini 2010" Gold. Mit mehr als 5.900 angestellten Weinen aus allen wichtigen Anbauregionen ist die Mundus Vini der größte offiziell anerkannte Weinwettbewerb der Welt.

Bemerkenswert dabei ist das für deutsche Weine starke und abwechslungsreiche Rotwein-Profil baden-württembergischer Tropfen. Von unterschiedlichen Burgunder-Sorten über die Spezialitäten Trollinger und Lemberger (auch „König der Rotweine" genannt) erstreckt sich die Württemberger Rotweinwelt. Unter den Weißen findet man neben den bekannten Sorten Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau und Gewürztraminer auch weiße Burgundersorten sowie den beliebten Kerner.

//// www.wzg-weine.de

Alb-Gold Teigwaren: Farbig

Seit vergangenem Herbst präsentiert sich die Marke Alb-Gold in neuen Kleidern. Hausmacher Eiernudeln, Bio-Pasta und Urgetreide-Nudeln aus ökologisch angebautem Dinkel, Emmer und Einkorn stehen nun mit einem Reiter-Etikett im Regal. Aubergine statt Rot, reduzierte Grafik und Trennung des Markennamens vom Key-Visual (Sonne und Getreideähren): Der Fokus des Auftritts liegt eindeutig auf dem Produkt, nicht auf der Verpackung.

Der Relaunch wurde mit einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne auf Großflächen-Plakaten und Radio-Spots mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg begleitet. Und auch im Handel bekommt der Verbraucher klare Signale und Orientierung: Ein gelber Balken am Reiteretikett steht für Hausmacher Eiernudeln, die Farbe Blau für Bio Pasta-Produkte ohne Ei und ein zarter grüner Streifen kennzeichnet das Bio Urgetreidesortiment.

Auf der BioFach im Februar werden die neuen Frischteigwaren von Alb-Gold vorgestellt. Im Sortiment finden sich vor allem Schwäbische Spezialitäten aus Weizenmehl oder -grieß und Dinkelmehl. Maultaschen, Schupfnudeln, Spätzle und Knöpfle werden dann im Beutel bzw. in der Tiefziehschale ebenfalls mit dem aubergine-farbenen Etikett angeboten. Durch die Einführung der Alb-Gold Frischteigwaren wird die Marke Zahner in der ersten Jahreshälfte 2011 vom Markt verschwinden und durch das Alb-Gold-Sortiment ersetzt.

„Einer der Schwerpunkte und eine besondere Herausforderung wird der Wechsel von Zahner Frischteigwaren auf die Marke Alb-Gold sein. Auch das neue Erscheinungsbild muss kommuniziert und bei Kunden platziert werden", erläutert Marketingleiter Matthias Klumpp. Weitere Themen: zukunftsorientierte Lebensmittelherstellung und Agro-Gentechnik. „Ein besonderer Augenmerk gilt natürlich der Rohstoffbeschaffung und -sicherheit."

//// www.alb-gold.de

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