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Peter Wesjohann und Ingo Stryck Demografie ist eine Chance

Jens Hertling | 11. Februar 2019

Bildquelle: Claudia Schiffner

Die PHW-Gruppe investiert in die Veggie-Schiene und in alternative Proteinquellen. Die Geflügelfleischproduktion wird aber auch künftig das Kerngeschäft sein. PHW-Chef Peter Wesjohann und Marketingleiter Ingo Stryck im Gespräch.

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Der Fleischbranche setzen demografische Veränderungen und geänderte Ernährungsgewohnheiten zu. Wie denken Sie über die Zukunft?
Peter Wesjohann: Veränderungen sind an der Tagesordnung, und als Unternehmen muss man sich dem stellen. Wir sind aber in der glücklichen Situation, dass wir im Geflügelbereich noch Wachstum haben.
Ingo Stryck: In den demografischen Veränderungen sehen wir auch große Chancen, die Generation Babyboomer geht bald in Rente. Das Thema Frühstück wird aus unserer Sicht deshalb wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Die Personen dieser Generation frühstücken gern. Damit bekommt der Aufschnitt mit Geflügelwurst gute Chancen.

Hat Geflügel das Potenzial, dem Schweinefleisch in Deutschland den Rang abzulaufen?
Wesjohann: Ich glaube nicht, dass ich das noch erleben werde. Dafür hat Schweinefleisch hier im Land einfach eine zu starke Stellung. Der Verbrauch von Schweinefleisch hat aber in den vergangenen Jahren stark abgenommen und wird noch weiter zurückgehen.

Welche Trends können Sie im Außer- Haus-Segment ausmachen?
Stryck: Im Außer-Haus-Segment beobachten wir nicht ohne Sorgen eine steigende Nachfrage nach preisgünstiger Ware: Haltungs- und Herkunftsfragen spielen hier leider oft eine untergeordnete Rolle.


Laut Marktforschungsinstitut Gfk ist der Veggie-Markt rückläufig. Wie ist Ihre Strategie bezüglich „Vegan“?
Wesjohann: Zu dem Thema „Vegetarisch/Vegan“ gab es eine mediale Begleitung, die sehr hoch war. Der Markt wurde dadurch auch beflügelt. Wenn dieser mediale Hype abflacht, gibt es auch weniger Aufmerksamkeit. Ich glaube aber, dass sich der Bereich Vegan über die Zeit gut entwickelt hat. Vegan ist ein Nischenmarkt, aber ein wachsender Markt, dem wir uns stellen.
Stryck: Wir haben seit März 2015 ein eigenes Sortiment an veganen Produkten. Der vegane Fleischersatz wird sich sehr stark auf den LEH konzentrieren, allerdings dürfen wir die Gastronomie nicht vergessen. Hier setzen wir heute unseren Fokus stärker als in der Vergangenheit.

Wen definieren Sie als Zielgruppe?
Wesjohann: Die Produkte der „neuen Generation“ sind qualitativ deutlich besser und finden nach unserer Auffassung eine größere Zielgruppe. Wir streben vor allem die Zielgruppe der Flexitarier an. Wenn das Produkt schmeckt, sind die Kunden durchaus bereit, auch einen Tag mal auf Fleisch zu verzichten.

Wie hoch schätzen Sie den künftigen Marktanteil bei Veggie-Produkten?
Wir haben jetzt eine kurze Konsolidierungsphase. Die Kurve wird bald wieder nach oben gehen. Wenn wir es jetzt schaffen – und wir werden es schaffen –, qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen, werden wir ein kontinuierliches Wachstum erleben. Im Moment deckt unsere „Veggie-Linie“ fünf Prozent vom deutschen Wurstmarkt ab. Ich gehe davon aus, dass wir mittelfristig einen Gesamtanteil von zehn Prozent erreichen.

Wie sehen Sie die Veggie-Schiene im Bezug zu Ihrem Kerngeschäft?
Wir sehen das Wachstum des pflanzenbasierten Lebensmittelsektors nicht als Bedrohung für unser bestehendes Kerngeschäftsfeld. Es ist eher eine große Chance.

Was heißt das genau?
Die traditionelle Geflügelfleischproduktion wird ihr hohes Niveau halten und weiter wachsen. Es wird zu einem Nebeneinander der Produkte kommen. Der Kunde wird dann entscheiden, zu welchem Produkt er greifen möchte.

Es gibt eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up Beyond Meat, das vegane Burger produziert. Wie kam es zu dazu?
Es haben sich viele Unternehmen in Deutschland dafür beworben, aber Beyond Meat hat sich für uns entschieden. Ausschlaggebend dürfte die Auseinandersetzung des Unternehmens mit unserer Philosophie, unseren Nachhaltigkeitsbestrebungen und unseren Möglichkeiten in puncto Marktdurchdringung, Logistik, Produktentwicklung und Vertrieb gewesen sein. Wir haben eine Exklusivvereinbarung im Vertrieb und in der Distribution für Deutschland und dürfen außerdem das Produkt europaweit vertreiben.

Vor Kurzem kam die Meldung, dass Metro Cash & Carry ebenfalls den Beyond Burger liefern darf…
Metro Cash & Carry vertreibt den Burger ebenso wie Transgourmet. Im Moment beliefern wir den deutschen Gastrobereich. Der LEH folgt in diesem Jahr.

Gibt es neben dem Burger-Patty bei Beyond Meat weitere Produkte?
Die Firma bietet in den USA in der Zukunft weitere vegane Produkte an. Wir haben für den deutschen Markt verschiedene Produkte in der Planung.

Was soll der Burger kosten?
Das hängt davon ab, wie die Amerikaner ihre Skalierung hinbekommen. Sie bauen jetzt weitere Produktionswerke, ich kann mir schon vorstellen, dass es günstiger wird. Ich werde aber hier keinen Zeitrahmen setzen. Ich gehe von einem Preis von 20 bis 25 Euro pro Kilogramm aus.

Wollen Sie die Beyond Burger auch hier produzieren lassen?
In unseren Convenience-Werken haben wir das nötige Know-how. Es ist durchaus möglich, dass wir in Zukunft den Beyond Burger selbst produzieren.

Warum beliefern Sie den Systemgastrobereich zuerst?
Um den Beyond Burger hat sich weltweit ein großer Hype entwickelt. Das führte auch zu Produktionsengpässen. Das ist auch das Resultat, warum wir im ersten Schritt nicht auf den LEH zugegangen sind – die Warenverfügbarkeit muss stimmen. Wir müssen jetzt schauen, wie sich das einspielt, da wir auf die Warenlieferung aus den USA angewiesen sind.

Vor Kurzem hat die PHW-Gruppe in das Start-up Good Catch investiert, das vegane Fischprodukte vertreibt. Warum?
Die Lebensmittelindustrie arbeitet schon lange an pflanzlichen Alternativen zum Fischkonsum. Die Produkte von Good Catch entstehen auf pflanzlicher Basis. Unser Ziel ist es, Good Catch nicht nur in allen Fragen der Produktentwicklung für den europäischen Markt zu beraten, sondern unser Verständnis des europäischen Marktes zu nutzen, um den veganen Fischprodukten hier vor Ort möglichst schnell zum Erfolg zu verhelfen.

Im vergangenen Jahr ist die PHW-Gruppe als Investor bei der Bugfoundation eingestiegen. Wie passen Insekten-Lebensmittel zu Ihrem Unternehmen?
Insekten-Lebensmittel haben auf jeden Fall eine sehr interessante Entwicklung genommen, und wir nehmen das als Thema wahr. Der Burger aus Buffalo-Würmern mit Bio-Soja wird bislang vor allem in der Gastronomie verkauft, ist aber auch bereits in einigen Märkten im LEH erhältlich. Und wir glauben schon, dass es eine Zielgruppe für solche Produkte gibt. Der Insektenburger ist ein reines Lifestyleprodukt. Die Konsumenten sind neugierig – auf der Grünen Woche war der Stand des Unternehmens dicht umlagert. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bevor das Produkt aus der Nische heraus ist.

In-vitro-Fleisch ist heute ein angesagtes Thema, die Riege der In-vitro- Visionäre deutlich länger. Was hat Sie bewogen, beim Start-up Super Meat aus Israel einzusteigen?
Wir haben uns im vergangenen Jahr intensiv mit verschiedenen Start-ups, die Fleisch aus Zellkulturen entwickeln wollen, beschäftigt. Nach einem Due-Diligence-Prozess haben wir uns dann für das Start-up Super Meat entschieden. Das Unternehmen ist mit seinem Forschungsansatz praxisnah unterwegs. Super Meat konzentriert sich darauf, möglichst schnell Produkte im Bereich Meatmix auf den Markt zu bringen und versucht sich nicht – wie manch andere – an der hohen Kunst des Hähnchenbrustfilets. Die Wissenschaftler wollen binnen drei bis fünf Jahren marktfähige Produkte vorweisen. Ich sehe hier ein Geschäftsfeld, das sich entwickeln kann.

Trauen Sie dem Fleisch aus dem Labor zu, das konventionelle Fleisch komplett aus der Nahrungskette des Menschen zu verdrängen?
Ich denke, dass traditionell erzeugtes Fleisch auch in vielen Jahren noch einen riesigen Markt haben wird. Das In-vitro-Fleisch wird den Markt nicht komplett umkrempeln. Ich gehe allerdings davon aus, dass auch das Fleisch aus Zellkulturen einen gewissen Markt haben wird, wenn auch vorerst in der Nische.

Die PHW-Gruppe

Die PHW-Gruppe mit Sitz im Visbeker Ortsteil Rechterfeld (Kreis Vechta) gilt als größter deutscher Geflügelzüchter und -verarbeiter. Die bekanntesten Marken sind „Wiesenhof“ und „Bruzzzler“. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 30. Juni 2017) beschäftigte PHW 6.772 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 2,48 Milliarden Euro. Die Anfänge gehen bis ins Jahr 1932 zurück. Damals gründeten unabhängig voneinander Paul Wesjohann einen kleinen Landhandel mit Brüterei und Heinz Lohmann in Cuxhaven die Deutsche Fischmehlfabrik.

Werden wir bald Fleisch aus dem Labor essen?
Die PHW-Gruppe ist schon immer offen gegenüber neuen Trends gewesen. In-vitro-Fleisch könnte tatsächlich ein Trend werden. Hier besteht noch großer Forschungsbedarf.

Warum kommen solche Innovationen nicht aus Deutschland?
In der Produktion von veganen Produkten ist die USA führend, weil dort große Geldgeber vor Ort sind. Das Geld für den Beyond Burger hat Beyond Meat unter anderem von Bill Gates und Schauspieler Leonardo DiCaprio bekommen. Israel hat eine gute Basis für Forschung. In Deutschland gibt es das eine oder andere gute Start-up, aber es ist auch eine Frage des Geldes.

Wann kann das erste Fleisch aus den Zellkulturen gekauft werden?
Ich hoffe, dass es in den nächsten fünf Jahren entsprechende Angebote gibt. Einen einzelnen In-vitro- Burger herzustellen, ist die eine Sache, in die industrielle Herstellung zu gehen, eine andere. Die Branche steht hier noch vor großen Herausforderungen.

Gehen Sie davon aus, dass Lebensmittel aus Zellkulturen die Zukunft der Ernährung sind?
Es wird eine Vielzahl von Angeboten geben. Die normale Tierhaltung wird ihren Platz haben, genau wie die vegane Ernährung. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Teil auch durch In-vitro-Fleisch abgedeckt wird. Daher haben wir in das Unternehmen investiert. Allerdings muss erstmal ein verkaufsfähiges Produkt da sein.

Noch ist In-vitro-Fleisch sehr teuer. Wann wird es bezahlbar sein?
Das Produkt wird günstiger werden. Ich kann mir vorstellen, dass es sich zuerst im Premiumbereich etabliert, über die Jahre wird es sich mit der Verbesserung der Produktionsverfahren verbilligen. Die Entwicklung kann in etwa mit dem des Handys verglichen werden.

Haben Sie schon Marktforschung gemacht, ob es für das In-vitro-Fleisch überhaupt Bedarf gibt?
Wenn es noch kein Produkt auf dem Markt gibt, ist die Unsicherheit bei den Verbrauchern groß. Bevor wir aber eine Akzeptanzanalyse durchführen, müssen wir erst den Sprung vom Labor zur serienmäßigen Herstellung schaffen. Bei großen Erfindungen wie Eisenbahn, Flugzeug, Auto hat das immer einige Zeit gedauert. Wenn das In-vitro-Fleisch erst da ist, gehe ich davon aus, dass die Produkte ihre Käufer finden werden.

Ist in diesem Jahr mit weiteren Beteiligungs-News in puncto alternative Proteinquellen zu rechnen?
Wir haben einiges in Planung – die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Investitionsbeteiligung ist hoch.

Wie sieht die Entwicklung bei Tierwohl-Produkten aus?
Wir haben im vergangenen Jahr das Ziel erreicht, dass 60 Prozent unserer deutschen Produktion unter einem Tierschutzkonzept läuft. Und wir haben auch andere Tierwohl-Konzepte, die wir unterstützen, etwa Beter Leven oder auch die Initiative Tierwohl (ITW). Wir haben geplant, dass Ende dieses Jahres 70 bis 80 Prozent unseres Geflügels unter Tierwohl-Gesichtspunkten gehalten wird. Das ist schon ein bedeutender Wandel.

Herr Stryck, beim Branchendialog 2018 haben Sie gesagt, dass man in der Bio-Schiene Geld versenkt hat, dafür Kompetenzen entwickelt habe. Können Sie das näher erläutern?
Stryck: Vor 17 Jahren haben wir mit der Bio-Produktion begonnen, mittlerweile haben wir es aber eingestellt, weil es sich nicht gerechnet hat. Wir haben damals maximal 10.000 Tiere pro Woche im gesamten LEH vermarktet. Das Bio-Geflügel war knapp dreimal so teuer wie das konventionelle Geflügel. Aufgrund des Preises haben sich die Produkte schlechter verkauft. Wir haben damals zur Markteinführung relativ viel Geld „verbrannt“. Die Erfahrung daraus war goldwert für die Entwicklung der anderen Tierwohl-Alternativen.

Wie rechnet sich das Privathof-Konzept für Sie?
Wesjohann: Mittlerweile schlachten wir 160. 000 Tiere des Privathof-Konzepts pro Woche. 35 Höfe setzen das Privathof-Konzept schon um – in diesem Jahr werden es 48 Betriebe. Es hat Potenzial – ist aber noch eine große Nische. Bei ganzen Tieren beträgt der Mehrpreis 40 Prozent und bei Teilstücken 70 bis 80 Prozent Prozent. Wir müssen aber aufpassen, dass wir die Preise dafür auch bekommen und nicht durch ausländisches Fleisch verdrängt werden. Für die Gesellschaft wäre das ein Pyrrhussieg, unter Tierwohlaspekten, aber auch unter den Gesichtspunkten des Arbeitsplatzerhalts im ländlichen Bereich.
Stryck: Seit dem vergangenen Jahr produzieren wir auch Privathof-Geflügelwurst. Mit dem Resultat sind wir bisher sehr zufrieden.

Wo werden die Produkte des Privathof-Konzepts abgesetzt?
Stryck: Unsere Produkte sind im gesamten LEH vertreten. Im Oktober 2017 wurden die ersten Privathof-Wurst-Artikel vorgestellt und von den Verbrauchern gut angenommen. Es gibt inzwischen Hähnchen-Pastete, -Mortadella und -Wiener.

Sie wollen künftig für die Hühner zunehmend Sojafutter aus Südamerika ersetzen. Was sind Ihre Gründe?
Wesjohann: Ein Großteil der CO2-Belastung in unserer Produktion entfällt auf den Anbau von Futterrohstoffen, darunter auch Sojafutter. Unser Ziel ist es, künftig auf den Zusatz von Soja in unserem Geflügelfutter so weit wie möglich zu verzichten.

Kürzlich ist die PHW-Gruppe eine Partnerschaft mit dem kanadischen Unternehmen Enterra Feed Corporation eingegangen. Das Start-up züchtet Soldatenfliegenlarven, um es als Hühnerfutter zu verwenden. Was versprechen Sie sich davon?
Enterra hat einen Weg gefunden, Soldatenfliegenlarven mit pflanzlichen Nahrungsmittelabfällen aufzuziehen, die lokal gewonnen werden. Wir hoffen, dass wir in Zukunft dadurch beim Geflügelfutter einen großen Teil des bisher benötigten Sojaschrots ersetzen können.

Die Fliegen fressen dann die lokalen Nahrungsabfälle?
Die Insekten verarbeiten Lebensmittelabfälle; aus zwei Kilogramm Lebensmittelresten wird ein Kilogramm Larven. Das Projekt ist besonders nachhaltig, da die lokalen pflanzlichen Lebensmittelabfälle, etwa aus Großküchen, Handel oder Bäckereien, die sonst entsorgt würden, zur Aufzucht der Larven weiterverwendet werden.

Wann wird das Projekt hier an den Start gehen?
Über den Zeitpunkt können wir noch nichts genaueres sagen. Bis Soja durch Insektenprotein ersetzt werden kann, bedarf es zum einen einer EU-Zulassung und zum anderen noch einiger Studien, da die veränderte Zusammensetzung des Futters im Einklang mit der Tiergesundheit und damit auch mit dem Tierwohl stehen muss.

Vor zehn Jahren standen Wiesenhof und die PHW-Gruppe hierzulande symbolisch für eine „Massentierhaltung von Geflügel“. Inzwischen ist es ruhiger geworden. Was hat sich verändert?
Wesjohann: Im Jahr 2009 war der Beginn einer gesellschaftlichen Diskussion über die industrielle Tierhaltung. Mit Wiesenhof als einzige Marke im Fleischbereich hat sich die Aufmerksamkeit auf uns konzentriert. Das hat sich alles relativiert. Wir haben durch die kritische Berichterstattung dazugelernt. Wir sind jetzt eines der best kontrolliertesten Fleischunternehmen.
Stryck: Eine 100-prozentige Kontrolle wird es nie geben – in keiner Branche. Wenn jemand Tiere schlecht behandelt oder sie quält, dann haben wir dafür kein Verständnis, und wir verabschieden uns von diesen Personen.

Der Vorstandsvorsitzende: Peter Wesjohann

Peter Wesjohann ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe. Mit der Weitergabe der Führung durch seinen Vater Paul-Heinz Wesjohann an ihn wurde der Stab damit an die dritte Generation übergeben. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft wechselte Wesjohann als Bezirksleiter zu Aldi Süd. 1999 tritt er ins Unternehmen PHW ein und ist unter anderem für das Marketing der Marke Wiesenhof zuständig. 2005 wird Wesjohann Vorstandsmitglied.