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Fleisch, Wurst und Geflügel Lamm aus Island

Jens Hertling | 18. Januar 2019
Fleisch, Wurst und Geflügel: Lamm aus Island

Bildquelle: Vikingyr/Seidl PR

Mit „Vikingyr“ kommt eine neue Fleischmarke in den Handel. Das tiefgefrorene Lammfleisch aus Island ist ganzjährig verfügbar und für den Handel nur als ganzes Stück erhältlich.

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Die Nachfrage nach Lammfleisch steigt stetig. Jetzt rücken exotische Lieferanten wie Island in den Fokus des Handels. Die R&S Vertriebs GmbH bringt ihre neue Marke „Vikingyr“ in den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH). „Die Schafzucht in Island ist so alt, wie die Ansiedlung in Island selbst. Bis heute ziehen die Züchter ihre Schafe nach einer Methode auf, die jahrhundertealter Traditionen entsprechen“, sagt Ingmar Rauch, Mitinhaber und Prokurist. Die Genetik der heutigen Lämmer sei zu 100 Prozent identisch mit den Ursprungstieren, die von den Wikingern nach Island gebracht wurden. „.Das ist einmalig“, so Rauch. Die Lämmer sind aufgrund einer Besonderheit ganzjährig verfügbar: Durch die extremen Witterungsbedingungen ab Ende Oktober können die Lämmer nicht mehr transportiert und zum Schlachthaus gefahren werden. Daher ist es traditionell so, dass die Tiere im September aus dem

Hochland per Pferd abgetrieben und dann geschlachtet werden. Die Karkasse wird dann sofort gefroren eingelagert. „Wir importieren dann die Karkasse und lassen diese in Frankreich auf Kundenbestellungen auftauen und feinzerlegen. Dieser Prozess findet sehr schonend über mindestens drei Tage, also bei einer geringen Temperaturdifferenz statt, weswegen die Qualität des Fleisches nicht leidet und wir dadurch ganzjährige Verfügbarkeit zu konstanten Preisen und Qualitäten anbieten können“, so Rauch. Die deutschen Händler können aber nur ein komplettes Lamm kaufen, da Deutschland der erste Markt ist, auf dem Isländisches Lammfleisch angeboten wird. Es fehlen schlichtweg die Kanäle, um anteilig zu vermarkten, so Rauch.

Die Vermarktung erfolgt ausschließlich als vakuumierte Teilstücke an der Bedienungstheke. „Wir sind fest davon überzeugt, dass beide Konzepte sich gegenseitig befruchten. Einerseits profitiert die Marke von der Fachkompetenz des Verkaufspersonals, andererseits spricht Vikingyr eine junge Zielgruppe an, die eventuell Lammfleisch bisher noch nicht probiert hat oder aber Islandfan generell sind. Also jüngere und naturbegeisterte Endverbraucher.“ Laut Gesetzgeber muss das Fleisch nicht als getaut deklariert werden, da das Zerlegen an sich keinen Verarbeitungsschritt darstellt. „Wir deklarieren das Fleisch dennoch als getaut und raten auch den Kunden dazu. Denn erstens entspricht es den Tatsachen und zweitens unterstreicht es die Herkunft des Fleisches und lädt ein, genauere Details der Herkunft zu erklären“, so Rauch. Vikingyr liegt preislich bei etwa 29,90 Euro im Schnitt. Das Karree kostet ca. 34,90 Euro, die Haxe etwa 19,90 Euro.