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Brot- und Backwaren Das Regal zur Abrundung des Profils nutzen

Susanne Klopsch | 14. Februar 2013
Brot- und Backwaren: Das Regal zur Abrundung des Profils nutzen

Mehr als 3,9 Mrd. Euro werden jährlich mit Brot aus dem SB-Regal umgesetzt. Im Trend lagen im vergangenen Jahr vor allem die Produkte zum Aufbacken.

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Auch wenn Prebake weiterhin die Gemüter bewegt: Das SB-Regal sollte nicht aus dem Auge verloren werden. Schließlich setzt der Handel nach Nielsen-Zahlen mit Schnitt- und Toastbrot sowie Aufbackware, Brötchen etc. pro Jahr mehr als 3,4 Mrd. Euro um (siehe Tabelle).

Der größte Teilmarkt sind die Schnittbrote. Hier sieht sich Lieken stark mit seiner Marke Lieken Urkorn aufgestellt: 16 Prozent (Wert) betrug der Marktanteil 2012. Im Vergleich zu 2011 konnten die Düsseldorfer nach eigenen Angaben den Umsatz mit der Marke um 6,9, den Absatz um 7 Prozent steigern. Topseller unter Lieken Urkorn waren danach Fit und Vital Weizen (500 g), Bauernmild (500 g), Fit und Vital Vitaminbrot (400 g) sowie Roggenbäcker (500 g).

Nach den Erhebungen von Harry-Brot hat das Segment der Mischbrote im SB-Regal durch die Vital + Fit Mehrkornschnitten ein überproportionales Wachstum erfahren. Insgesamt beobachten die Schenefelder einen Trend zur Marke im SB-Regal.

Bei Toastbrot dominiert weiterhin das klassische Format (laut Lieken 55 Prozent wertmäßiger Anteil), auch wenn das etwas größere Sandwich ebenfalls sehr stark ist. Golden Toast ist laut Lieken mit einem wertmäßigen Anteil von 22 Prozent Marktführer mit den Top-Sellern Buttertoast (500 g) und Vollkorntoast (500 g).

Ein ordentliches Plus machte im vergangenen der Umsatz mit Produkten zum Aufbacken. Auch hier sieht sich Harry-Brot mit seinen Vital+Fit-Mehrkornbrötchen als Motor. Ein Umsatzwachstum von 10 Prozent für die Aufbackwaren verzeichnete Handelsmarken-Spezialist Sinnack und setzt mit seinen Toastbrötchen weiterhin auf die kernigen Varianten. „Für 2013 erwarten wir ein Wachstum im gleichen Maß“, sagt Verkaufsleiterin Liesel Schlüter. Das Neuprodukt mit Vollkornanteil (es gibt zudem die Varianten Weizen sowie Mehrkorn) startet gerade am Markt. Auch diese Sorte wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt und hat eine Restlaufzeit von 42 Tagen, laut Schlüter „ist das im Toastbrötchen-Bereich noch immer einmalig“.

Einer Überarbeitung unterzogen wurden die Mehrkornbrötchen: Rezeptur und Optik des Produktes wurden optimiert. Sinnack sieht weiterhin einen Trend im SB-Regal zu Kleinpackungen. Um der steigenden Zahl kleinerer Haushalte Rechnung zu tragen, bieten die Bocholter portionsgerechte 4-Stück-Packungen an.

Mit einer großen Jubiläumsaktion feiert das österreichische Familienunternehmen Ölz in diesem Jahr sein 75-Jähriges. Kernelement der Kampagne ist ein Gewinnspiel, das von März bis Oktober in Deutschland, Österreich und der Schweiz laufen wird. Zu gewinnen gibt es 75 Österreich-Urlaube. Für je fünf originale EAN-Codes von Ölz-Produkten erhält der Kunde ein Ölz-Frühstücksbrettchen. Zur Werbekampagne gehören PoS-Promotionplatzierungen und Promotionssticker auf den Top-Sellern. In Deutschland sind laut Daniela Kapelari-Langebner, Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb, die Hefeteigprodukte sehr gefragt. Die Range der Frühstücksprodukte wird daher erweitert um das Ölz Milchlaible (400 g) mit Vollmilch sowie Rosinen. Besonderen Wert legen die Österreicher darauf, dass die Eier aus Bodenhaltung stammen. Ölz hatte im Sommer 2012 seinen Vertrieb neu organisiert und vom Frischedienst auf die Lieferung über Zentrallager umgestellt. „So konnten wir die regionale Verfügbarkeit Zug um Zug ausbauen“, sagt Kapelari-Langebner, „heute s ind wir bereits in Hamburg und Berlin vertreten.“

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