Anzeige

Saftbar So betreibt man eine Saftbar

Heidrun Mittler | 24. August 2012

Frisch gepresster Saft ist lecker und reich an Vitaminen. Allerdings muss man aufs richtige Handling achten.

Anzeige

Voll im Trend: eine Saftbar mitten im Markt. Hier können die Kunden nicht nur verschnaufen, sondern zusätzlich eine Runde Vitamine tanken. Wenn es ganz dumm läuft, allerdings auch eine Vielzahl von Keimen, wie eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest (Ausgabe 8/12) zutage gebracht hat.

Eine Zusammenfassung, worauf man bei einer Saftbar achten sollte:
Hygiene: Das A und O einer Saftbar! Selbstverständlich muss die Saftpresse regelmäßig gereinigt werden. Die Rückstände (Schalen, Pressrückstände, Saftreste) müssen entfernt werden, sie sind ein idealer Nährboden für unerwünschte Keime, die sich schnell vermehren! Auf persönliche Hygiene achten, ebenso darauf, dass die verwendeten Spültücher, Schwämme etc. täglich gewechselt werden.
Kühlung: Frisch gepressten Saft möglichst nur in kleinen Mengen auf Vorrat produzieren. Dann gehört das Gefäß abgedeckt bzw. verschlossen und unbedingt in die Kühlung (max. 7°C). Saft komplett verbrauchen, dann neuen pressen – niemals alten und neuen vermischen!
Pestizide: Zitrusfrüchte werden meist mit Pestiziden behandelt, das schützt sie vor Schimmelbildung. Beim Pressen können diese Substanzen in den Saft gelangen. Daher: Früchte mit heißem Wasser gründlich abspülen und bürsten, dann abtrocknen. Das reduziert die Belastung deutlich. Noch besser: unbehandelte oder Bio-Früchte verwenden.