Neue Listungen Snack-Start-up Ahead expandiert in Österreich und der Schweiz

Das Hamburger Start-up Ahead baut seine Präsenz im stationären Handel in Österreich und der Schweiz deutlich aus. Ab August listet allein dm die Produkte in 370 Filialen. Das Unternehmen gibt an, seinen Umsatz zuletzt mehr als verdreifacht zu haben.

Mittwoch, 05. August 2026, 13:44 Uhr
Theresa Kalmer
Das 2017 gegründete Unternehmen Ahead entwickelt proteinreiche Snacks mit reduziertem Zuckergehalt und ist nach eigenen Angaben inzwischen in rund 10.000 Geschäften im DACH-Raum vertreten. Bildquelle: Ahead

Das Hamburger Start-up Ahead weitet seine Präsenz im stationären Handel in Österreich und der Schweiz aus. Ab August sollen die Produkte des Snack-Herstellers in 370 Filialen der Drogeriemarktkette dm in Österreich erhältlich sein, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt habe Ahead in diesem Jahr fünf neue Listungen in der Region hinzugewonnen.

Nach eigenen Angaben ist die Marke inzwischen in rund 10.000 Geschäften in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten, davon 1200 in Österreich und der Schweiz. In Österreich listet demnach Billa die sogenannten Gummies des Unternehmens in einer Testlistung, während Interspar und Spar Gourmet Proteinriegel und Proteincups ins Sortiment aufnehmen. Bei Bipa seien ausgewählte Schokoriegel erhältlich. In der Schweiz führe Coop drei Sorten der Gummies.

Ahead stellt nach eigener Darstellung Snacks mit weniger Zucker, mehr Protein und weniger Kalorien her. Das Unternehmen gibt an, im Jahr 2025 rund 517.000 Tonnen Zucker durch seine verkauften Produkte eingespart und den Umsatz mehr als verdreifacht zu haben. Für den deutschen Markt verweist Ahead auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen IQ: Demnach legte der Umsatz um 238 Prozent zu, der Absatz stieg um 268 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gründer Brohlburg sieht Nachholbedarf in Österreich und der Schweiz

„Der Ausbau in Österreich und der Schweiz ist für uns ein wichtiger Fokus“, zitierte das Unternehmen Mitgründer und Geschäftsführer Philip Brohlburg in der Mitteilung. Kundinnen und Kunden wollten bessere Snack-Alternativen dort finden, wo sie ohnehin einkauften. Laut Ahead seien Kunden bislang teilweise eigens nach Deutschland gefahren, um die Produkte zu kaufen.

Ahead wurde 2017 von Philip Brohlburg und Johannes Sörensen in Hamburg gegründet und beschäftigt den Angaben zufolge rund 80 Mitarbeiter. Seit 2023 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch über den stationären Handel.

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