Positiv überrascht waren viele Aussteller der InterMeat. „Die beste InterMeat, an der wir teilgenommen haben“, „intensive Gespräche“, „der ganze Handel war da und nahm sich Zeit für uns, und nicht für ein langes Mittagessen am Vion- oder Tönnies-Stand“ – solche Stimmen gab es während der Messe reichlich. Die totgesagte InterMeat, vielleicht erfindet sie sich als Mittelstandsmesse neu.
Regionalität ist ein Thema, mit dem sich viele Aussteller (z. B. Stanglmeier) befassen. Bei Radeberger Fleischwaren Korch freute man sich über Nachfragen des Handels bezüglich „Ost-Marken“ bzw. Unterstützung für regionale Handelsmarken in Ostdeutschland. Kleinere Verpackungsgrößen waren ebenfalls Thema. Einen neuen Convenience-Artikel präsentierte Damhus: Corn Dog, das Würstchen am Stiel, umhüllt von Maisbackteig.
InterMeat Ein Forum für Mittelständler
Weil die meisten großen Unternehmen nicht vertreten waren, hatten die kleineren die Aufmerksamkeit.
Das könnte Sie auch interessieren
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
Tierwohl-DebatteEU-Kommission bremst Bundesregierung bei TierhaltungslogoDie von der schwarz-roten Koalition geplante Einbeziehung ausländischer Ware in das verpflichtende Tierhaltungslogo für Fleisch auf dem deutschen Markt stößt auf Einwände der EU-Kommission. In ihrer jetzigen Form seien die Pläne nicht mit den EU-Regeln kompatibel, heißt es in einer Stellungnahme der Brüsseler Behörde. Vor diesem Hintergrund fordern Branchenverbände Konsequenzen.
-
InsolvenzAlle Standorte von Geestferkel in Sachsen-Anhalt finden neue BetreiberDas Landesverwaltungsamt in Halle an der Saale hat für alle 14 Standorte des insolventen Schweinezuchtunternehmens Geestferkel in Sachsen-Anhalt neue Investoren gefunden. Es geht um mehr als 100.000 Schweine. Noch Anfang August war die Lage hochkritisch, die Futtervorräte reichten nur noch für wenige Tage.
-
FleischbrancheLösungen für Betriebe nach Geestferkel-Insolvenz in ArbeitNach der Insolvenz des Schweinezuchtunternehmens Geestferkel mit Sitz in Wildeshausen in Niedersachsen wird an Lösungen für die Standorte in Sachsen-Anhalt gearbeitet. Für zehn der 14 betroffenen Anlagen im Land konnten Perspektiven für eine Fortführung geschaffen werden. Darüber informierte das Landesverwaltungsamt in Halle.
Viel gelesen in Hersteller
-
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern -
HIT 2026Handelsbefragung – das sind die innovativsten Produkte und Marken im Lebensmittelhandel -
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an -
So entsteht...Räucherlachs in nur zwei Tagen – vom Frischfisch zum Feinkostprodukt