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Olivenöl Rund um Olivenöl

| 15. Juni 2012
Olivenöl: Rund um Olivenöl

Bildquelle: Hoppen

Olivenöl gibt es in drei Qualitätsstufen. Diese werden durch den Herstellungsprozess bedingt. Im deutschen LEH werden vornehmlich drei Qualitätsstufen angeboten.

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  • Natives Olivenöl Extra: Dieses Öl wird nur durch mechanische und sonstige physikalische Verfahren hergestellt und ausschließlich kalt gepresst, d. h. ohne Anwendung von Hitze und chemischen Lösungsmitteln. Geschmack, Geruch und Farbe sind absolut einwandfrei. Der Gehalt der freien Fettsäuren beträgt maximal 0,8 Prozent (0,8 g auf 100 g). Andere Bezeichnungen: extra vergine (italienisch); extra virgen (spanisch), extra vierge (französisch).
  • Natives Olivenöl: Kaltgepresstes Olivenöl von einwandfreiem Geschmack, dessen Gehalt an freien Fettsäuren höchstens 2 Prozent beträgt.
  • Olivenöl: Olivenöl ist eine Mischung aus raffiniertem (daher geschmacks-, geruchs- und farblosem) und nativem Olivenöl. Letzteres gibt ihm den typischen Olivenöl-Geschmack zurück. Es hat einen maximalen Fettsäuregehalt von 1,5 Prozent.
  • Seit 1. Juli 2009 muss nach geltendem EU-Recht bei nativem und nativem Olivenöl extra zwingend die Herkunft auf dem Etikett angegeben werden.
  • Zudem dürfen nur vom Internationalen Olivenrat definierte, beschreibende Begriffe wie „fruchtig“, „grün“, „reif“, „mild“ und „ausgewogen“ zur Etikettierung von nativem und nativem Olivenöl extra verwendet werden.