IAW Köln Erfolgreicher Order-Hotspot für Nonfood

Preisgünstige Schnelldreher und Frequenzbringer wurden auf der IAW in Köln angeboten. Immer öfter sind selbstständige Lebensmitteleinzelhändler auf Restposten-Schnäppchenjagd.

Montag, 27. März 2023 - Sortimente
Rolf Schlipköter
Artikelbild  Erfolgreicher Order-Hotspot für Nonfood
Bildquelle: IAW-Messe

Wenn Ulrich Zimmermann, in Personalunion einer der größten Betreiber von Sonder- und Restpostenmärkten im Land und Veranstalter der IAW-Messe, zweimal jährlich für drei Tage im Frühjahr und Herbst zum größten deutschen Messe-Marktplatz für Aktionswaren und Restposten einlädt, kehrt im besten Wortsinn „geschäftiges Treiben“ in die Hallen 6 und 9 der Kölner Messe ein. So auch diesmal bei der 34. IAW-Messe, die sich wie alle zwei Jahre üblich mit der Parallelveranstaltung Asia-Pacific Sourcing Messetermin sowie Standort teilte und dadurch noch mehr internationales Publikum in die Messehallen lockte. Ihre Marktrelevanz unterstrich die ausgebuchte IAW-Messe einmal mehr mit insgesamt 280 Ausstellern aus 28 Ländern. Das entspricht einem Ausstellerplus von rund 12 Prozent im Vergleich zur vorausgegangenen Herbstmesse. Der Anteil deutscher Aussteller belief sich in der Summe auf knapp 40 Prozent.

Entwicklung zur Trendplattform
Die Messe hat sich somit als Trendplattform für Preis-Leistungs-Produkte zahlreicher Warengruppen insbesondere des Nonfood-Bereichs wie auch als Order-Hotspot für Restposten von kleinen Bezugsmengen bis hin zu ganzen Containerladungen einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Handels erobert. Das IAW-Veranstaltungskonzept überrascht die Besucher immer wieder mit spannenden neuen Ausstellern und Angebotsthemen aus einem bunten Mix an Warengruppen und Saisonthemen. Von Drogerie- und Haushaltswaren über Heimtextilien, Geschenkartikel, Papeterie und Heimtierbedarf bis hin zu DIY-Werkzeugen, Autozubehör, Fitnessprodukten, Gartengeräten, Spielwaren und Outdoor-Artikeln sowie Private-Label-Angeboten und sogar Marken-Postenschnäppchen aus dem Food-Bereich reicht inzwischen das Angebot. Allerdings: Wie bei einigen Postenangeboten namhafter Drogerieartikel-Markenhersteller unterliegen die Posten teilweise einer Handelseinschränkung und können deshalb nicht grundsätzlich allen Interessenten feilgeboten werden.

Für Selbstständige zu empfehlen
Die erste der beiden diesjährigen IAW-Messen bot dem Publikum, das zunehmend auch aus Lebensmittelhändlern bis hin zu Zentraleinkäufern aus dem Discountbereich sowie den klassischen Postenmärkten besteht, zahlreiche Angebote und Perspektiven für Zusatzumsätze mit guter Margenerwartung. Die Messe empfiehlt sich somit immer stärker für den eigentümergeführten Lebensmittelhandel als breit aufgestellte Angebotsplattform für frei kalkulierbare und günstige Nonfood-Impulsartikel sowohl für den Saisonkalender als auch für warengruppenergänzende Angebotsschnäppchen. Da bei den meisten Ausstellern auch kleinere Bezugsmengen zum Geschäftsmodell gehörten und verfügbar waren, ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten zum Einkauf unterschiedlichster Aktionsplatzierungen. In Zeiten knapper Budgets beim Endverbraucher präsentierte das Messeangebot die Aufmerksamkeits- und Angebotsadditive, die aktuell im Handel Zusatzumsätze zum eigentlichen Warenkorb generieren können.

Besondere Nachfrage zogen nach Aussagen mehrerer Aussteller neben saisonalen Garten-, Heimwerker- und Outdoor-Angeboten beispielsweise günstige Heimtextilien und Wohnaccessoires plus trendige Partyprodukte für den Sommer auf sich. Auch im Aktionswaren- und Sonderpostengeschäft spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Billig allein genügt längst nicht mehr, selbst relativ niedrigpreisige Impulsprodukte müssen inzwischen den Positivnachweis bei der Umweltverträglichkeit sowie dem schonenden Ressourcenumgang bei ihrer Herstellung erbringen. Dass dies gelingen kann und es passende Angebote bereits in den meisten Warengruppen gibt, zeigte eine ganze Reihe großer wie kleiner Anbieter aus dem In- und Ausland in der Domstadt.

Nonfood aus der Talsohle
Die Frühjahrs-IAW hat nach Einschätzung befragter Aussteller durch die erfreulichen Order-Ergebnisse vor Ort eine spürbare Aufwärtsbewegung der Branche gezeigt. Die Marktindikatoren sowie Handelssignale für die weitere Jahresentwicklung im Aktions- und Sonderpostengeschäft sind offenbar ebenfalls gut. Nonfood scheint die Talsohle durchschritten zu haben. Die IAW war ein Erfolg.

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