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Frucht des Monats Hingucker Birne Forelle

LEBENSMITTEL PRAXIS | 06. September 2010

Hat sich die Forelle etwa in die Obst-Abteilung verirrt? Nein, es handelt sich um eine wohlschmeckende Birne. 

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Die Forelle ist ein Eyecatcher im Obstsortiment: Die Birne mit der auffallenden Rotfärbung zählt zu den wichtigsten Sorten aus Südafrika.

Charakteristik: Die Frucht hat eine hellgrüne bis gelbliche Schale, mit einer intensiven Rotfärbung auf der Sonnenseite. Typisch sind viele große, rot umsäumte Punkte auf der Schale, die tatsächlich an die Zeichnung auf der Forellenhaut erinnern. Die Frucht ist mittelgroß, die Form kreisel- bis ausgeprägt birnenförmig.

Saison: Diese Sorte aus Südafrika ist auf dem deutschen Markt von Mai/Juni bis August erhältlich – also bevor die Saison für Birnen aus heimischem Anbau startet.

Geschmack: Das feste, weiße Fruchtfleisch ist zwar wenig saftig, schmeckt aber dafür süß und hat eine zart-schmelzende Konsistenz. Man spricht auch von einer „buttrigen“ Konsistenz (etwa so: wenn man ein Fruchtstückchen mit der Zunge im Mund zerreiben kann).

Handling: Birnen werden schon gepflückt, wenn sie kurz vor der vollen Reife stehen. Kühl transportiert und gelagert (knapp über 0 Grad Celsius) reift man sie „auf den Punkt“, bevor sie in den Handel kommen. Dann ist das Aroma voll ausgeprägt.

Bei Zimmertemperatur reifen sie weiter und schnell nach. Birnen sind generell druckempfindlich! Man sollte sie also vorsichtig behandeln, nicht werfen, drücken oder stapeln – ansonsten bekommen sie braune Druckstellen, was die Qualität beeinträchtigt und die Lebensdauer verkürzt.

Verwendung: Am häufigsten werden Birnen roh verzehrt. Sie eignen sich zudem gut für Desserts (mit Creme oder Eis gefüllt, oder mit flüssiger Schokolade), als fruchtige Beilage zu Wild oder zur Herstellung von Kompott. (mi)


Bildergalerie


Farblich ansprechend und mit ausgeprägtem Aroma:
die Birne Forelle.