Diese will die im Gelben Sack gesammelten PET-Verpackungen als Ressource für neue Verpackungen nutzen – Ziel ist ein geschlossener Wertstoffkreislauf. Schon jetzt sind nach Angaben von Reinhard Schneider, geschäftsführender Gesellschafter bei Werner & Mertz, die transparenten PET-Reinigungsflaschen komplett ohne sogenanntes „Virgin Material“ hergestellt und damit komplett aus rPET: Sie bestehen zu 80 Prozent aus PET aus der Pfandflaschensammlung und zu 20 Prozent aus recyceltem PET aus dem Gelben Sack. Der Anteil von aus dem Gelben Sack gewonnenem PET soll dabei kontinuierlich ausgebaut werden. Bereits im Juli meldete das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss eines Tests (wir berichteten): Rund 500.000 Frosch-Spülmittel-Flaschen aus rPET (mit 20 Prozent-Anteil aus dem Gelben Sack) waren ohne eine einzige Reklamation verkauft worden.
In Sachen Nachhaltigkeit forcieren die Mainzer zudem die Verwendung heimischer Tenside (waschaktive Substanzen). „Mittlerweile basiert ein Großteil dieser Tenside bei Froschreinigern auf Raps-, Sonnenblumen- und Olivenöl aus europäischer Produktion“, sagt Schneider.
WPR Ressourcen vor der Haustür nutzen
2012 rief Werner & Mertz (u. a. Marke Frosch) mit einigen Partnern die Recyclat-Initiative ins Leben.
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