Fruit Logistica:Treffpunkt für die Fruchtbranche

Obst und Gemüse in allen Farben und Formen sowie Dienstleistungen für Hersteller und Handel – das bietet die Fachmesse Fruit Logistica.

Dienstag, 28. Januar 2014 - Sortimente
Heidrun Mittler
Artikelbild Fruit Logistica:Treffpunkt für die Fruchtbranche
Bildquelle: Fruit Logistica

An drei Tagen trifft sich in Berlin die internationale Fruchtbranche zur Fachmesse Fruit Logistica (5. bis 7. Februar). Während dieser Zeit präsentieren mehr als 2.500 Aussteller aus 84 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Groß- und Einzelhandel zählt zur erklärten Zielgruppe der Fachmesse. Händler, welche die Veranstaltung besuchen möchten, sollten sich gut vorbereiten: Die große Ausstellungsfläche (25 Messehallen, über 105.000 qm) verlangt bequemes Schuhwerk und einen konkreten Plan, was man sich anschauen möchte. Dazu empfiehlt sich ein virtueller Messeplaner im Internet. Auf der www.fruitlogistica.de kann man übrigens auch seine Anreise planen und die Eintrittskarten vorab online bestellen.

Was erwartet die Besucher inhaltlich? Angeboten werden Obst und Gemüse in unverarbeitetem Zustand, Trockenobst, Nüsse, Gewürze, Bioprodukte sowie SB-Blumen und SB-Topfpflanzen. Ebenso vertreten sind Firmen aus den Bereichen Verpackung, Lagerung, Transport, Warenumschlag, -präsentation sowie EDV-Systemen.

Während der Fachmesse läuft parallel ein Programm im Hallenforum. Für Kaufleute ist unter anderem ein Diskussionsforum interessant, das am 5. Februar von 11 bis 12 Uhr stattfindet (Halle 17): Es geht um die Frage, wie man im Lebensmittelhandel Kompetenz am PoS zeigen und so die Kunden begeistern kann.

Neu ist die Veranstaltungsreihe „Future Lab“. In halbstündigen Vorträgen sollen neue Produkte und Projekte vorgestellt und diskutiert werden. Themen sind zum Beispiel: „Quantensprung bei Salatzüchtungen“, „Freie Datenautobahn für Obst und Gemüse“ oder „Bekämpfung der Black Sigatoka“ (eine Pilzkrankheit, die vor allem in der Karibik für große Einbußen sorgt).

Offizielles Partnerland der Fruit Logistica ist dieses Jahr Argentinien. Das südamerikanische Land zeigt in Berlin, dass es noch viel mehr zu bieten hat als Fußball, Tango und Steaks – von Äpfeln über Trauben und Birnen bis zum Steinobst oder Knoblauch.

Neue Produkte
Zu den Highlights auf der Messe gehört die Wahl der besten neuen Produkte und Dienstleistungen der Branche. Der Preis nennt sich FLIA (Fruit Logistica Innovation Award). Dabei hat eine Fachjury zehn Kandidaten nominiert. Die Besucher der Fachmesse entscheiden, wer den Titel gewinnt. Alle Innovationen werden am FLIA-Stand im Übergang zwischen Halle 20 und 21 gezeigt. Mit dabei ist zum Beispiel Fioretto, langstieliger Blumenkohl mit kleinen Köpfen aus Japan (Foto). Oder aber: getrocknete Orangenscheiben als Snack sowie Paniermehl aus Gemüse.

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