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Marktforschung Käse als Snack

Lebensmittel Praxis | 17. September 2013
Marktforschung: Käse als Snack

Bildquelle: Shutterstock

Der Megatrend Convenience schlägt sich im Bereich Molkereiprodukte und Käse immer deutlicher nieder.

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Käse aufs Brot und als Bestandteil in der warmen und kalten Küche ist gelebter Alltag. Relativ neu hingegen sind Käse im Snackformat. Das Angebot im SB-Regal wird zunehmend größer.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Mafowerk hat diese Entwicklung nun genauer unter die Lupe genommen. Dafür wurden über 1.000 Konsumenten befragt, die tatsächlich entsprechende Artikel kaufen. Hier einige Ergebnisse der Studie „Käse-Snacks 2013“, die kompletten Ergebnisse sind bei Mafowerk erhältlich (www.mafowerk.de). Die Ergebnisse sind laut Unternehmen repräsentativ, sie wurden im Juni und Juli 2013 online erhoben.

Interessantes Ergebnis: Das Thema „Käse-Snacks“ bietet noch großes Potenzial. 45 Prozent der Befragten geben an, heute mehr solcher Produkte zu kaufen als noch vor einem Jahr, nur eine Minderheit von 5 Prozent kauft weniger.


Wozu werden die convenienten Portionen gekauft? In erster Linie für den Verzehr zuhause: 86 Prozent der Interviewten essen Würfel, Riegel und Co. daheim, zugleich nutzen 60 Prozent der Befragten die Snacks unterwegs, sprich im Büro oder beim Autofahren. Übrigens: Bei Wurst-Snacks präferieren die Konsumenten tendenziell stärker den Außer-Haus-Verzehr.

Snacks werden generell stark in spontaner Entscheidung gekauft. Peter Mahn, der bei Mafowerk mit an der Studie gearbeitet hat: „Es gibt offenbar Bedarf und den Wunsch, alles rund ums Thema „Snacking“ zentral an einem Platz zu finden, um schnell das gewünschte Produkt auswählen zu können.“

Der Idee einer „Snacking-Einkaufswelt“ am PoS stehen die Befragten positiv gegenüber: 30 Prozent können sich laut Mahn eine solche Platzierung vorstellen, also das Angebot von Käse-Snacks im Rahmen eines besonderen Snacks-Bereiches im Geschäft.

Bild: Immer mehr Verbraucher essen Käse als Snack für den kleinen Hunger zwischendurch.