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Einkaufen mit W. Müller - Edeka Südwest Käse in Bedienung – ein Stück Lebensart!

Heidrun Mittler | 18. Juni 2013

30 Jahre Käse-Star: So lange schon prämiert die Lebensmittel Praxis die besten Käse-Bedienungstheken in Deutschland. Warum diese Service-Abteilung unverzichtbar ist, erläutert Wolfgang Müller, langjähriges Jurymitglied und Warenbereichsleiter bei der Edeka Südwest.

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In den vergangenen 30 Jahren haben die Käsetheken im deutschen Handel ein Auf und Ab erlebt. Welche Bedeutung ihnen bei der Edeka Südwest zugeschrieben wird, darüber berichtet Warenbereichsleiter Wolfgang Müller.

Herr Müller, Sie sind schon seit sechs Jahren Jurymitglied bei unserem Branchenwettbewerb Käse-Star. Warum machen Sie mit und investieren Zeit und Mühe in die Juryarbeit?
Wolfgang Müller: Die Juryarbeit halte ich für wichtig: Der Wettbewerb spornt alle Handelsunternehmen an, den Fokus auf diesen wichtigen Warenbereich zu legen. Mit meinem Engagement würdige ich die Arbeit und Kreativität aller Bewerber um den Käse-Star. Als Jurymitglied hat man zudem die Möglichkeit, sich von der Thekensituation im deutschen Handel ein Bild zu machen!

Nehmen Sie aus den Sitzungen konkrete Anregungen mit nach Hause?
Manchmal. In der Sitzung, die gerade stattgefunden hat, bin ich unter anderem auf zwei Lieferanten gestoßen, um die ich mich kümmern werde.

Sprechen wir über Ihr Unternehmen: Wie wichtig ist die Käse-Bedienungstheke für die Edeka Südwest?
Für uns ist die Käse-Bedienungstheke ein wichtiger strategischer Bestandteil. Wir definieren diesen Bereich als Kundenbindungsmittel. Käse in Bedienung bedeutet für mich weiterhin ein Stück Kultur, das sich der deutsche Handel erhalten sollte beziehungsweise weiter forcieren muss.

Ihr Unternehmen betreibt rund 160 Regiemärkte mit Vollsortiment und hat rund 1.000 Selbstständige unter den Fittichen. Wie viele eigenständige Käse-Bedienungstheken gibt es zurzeit?
Wir betreiben etwa 700 Käse-Bedienungstheken. Die Entwicklung 2012 war positiv, mit einer Steigerung von 3 Prozent gegenüber Vorjahr. Erfreulicherweise setzt sich die Entwicklung 2013 weiter fort.

Die Frische im Blick
Wolfgang Mu?ller sieht sich in erster Linie als Dienstleister, der jeden Tag Käse an seine Märkte verkauft.

Seit mehr als 25 Jahren ist Wolfgang Müller bei der Edeka beschäftigt, er hat hier bereits seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolviert. Danach war er mehr als zehn Jahre im Marketing und Vertrieb insbesondere für Werbung zuständig, bevor er in den Einkauf gewechselt ist. Dort kümmert er sich um die Sortimente Käse, Mopro, Fleisch/ Wurst (nur SB), Fisch und Feinkost, seit April sind noch SB-Backwaren, Trockenfrüchte und Konserven hinzu gekommen.

Der studierte Betriebswirt arbeitet als Warenbereichsleiter/Einkäufer Frische , sieht sich selbst aber genauso als Verkäufer: „Ich als Dienstleister verkaufe jeden Tag Käse an meine Kaufleute und Märkte.“ Privat besucht er mindestens zwei- bis dreimal pro Woche eine Edeka-Käsetheke. „Den Mitbewerber und seine Theke besuche ich auch, aber dann nur aus beruflichen Gründen“, scherzt er. Sein Lieblingskäse : Burrata, Kuhmilch-Mozzarella mit einem Kern aus Sahne oder Buttermilch. Bis vor wenigen Jahren gab es Burrata aufgrund der kurzen Haltbarkeit nur in der Gastronomie. Heute führt er sie mit einem MHD von 16 Tagen in der Großhandlung, beispielsweise für Italien-Aktionen (Märkte können mit einer Woche Vorlaufzeit bestellen). „Schmeckt köstlich, braucht man kaum zu würzen – ein Genuss in der warmen Jahreszeit.“