Ein solcher Anstieg schlage erfahrungsgemäß auch auf die Endverbraucherpreise durch. Da Schweinefleisch auch in den nächsten Monaten knapp bleiben werde, seien sogar weitere Preissteigerungen wahrscheinlich. Einer der Hauptgründe für die Entwicklung ist laut AMI der durch die Afrikanische Schweinepest verursachte Rückgang in der chinesischen Schweineproduktion. China muss weltweit im großen Stil Schweinefleisch zukaufen. Hinzu kommt, dass in diesem Jahr die Schweineproduktion in Europa ohnehin rückläufig ist. Seit Jahresbeginn ist der Schlachtschweinepreis nach Angaben des AMI um 43 Cent auf 1,80 Euro pro Kilogramm gestiegen.
Grillfleisch Wird in Zukunft teurer
Zur Grillsaison wird Schweinefleisch hier teurer. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine seien in den vergangenen Monaten um rund 30 Prozent gestiegen, sagte Mechthild Cloppenburg von der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI).
Das könnte Sie auch interessieren
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
Bioland kontra BauernverbandStreit um Tierhaltungskennzeichnungsgesetz spitzt sich zuElf Bundesländer und der Bauernverband wollen das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz streichen. Der Erzeugerverband Bioland lehnt das ab und fordert stattdessen Nachbesserungen. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten, nachdem es bereits mehrfach Verzögerungen gegeben hatte.
-
FleischindustrieVion schreibt Verlust und verkauft deutsche Standorte einzelnDer niederländische Fleischkonzern Vion steht kurz vor dem Abschluss seines Rückzugs aus Deutschland. Nachdem das Kartellamt die ursprüngliche Transaktion untersagt hatte, veräußert das Unternehmen seine Standorte nun separat. Gleichzeitig verbucht Vion für 2025 einen Nettoverlust von gut 61 Millionen Euro.
-
FleischbrancheEberswalder verlagert Produktion nach Sachsen-AnhaltNach der Schließung der Wurstfabrik im brandenburgischen Britz produziert die Marke Eberswalder künftig hauptsächlich in Zerbst in Sachsen-Anhalt. Dort stellt die Anhalter Fleischwaren bereits Produkte der Marke her. Die Gewerkschaft NGG kritisiert die Werkschließung als „rücksichtslose Rendite- und Marktbereinigungspolitik“.
Viel gelesen in Hersteller
-
SaisongebäckDas Weihnachtsgeschäft 2026 ist kaum kalkulierbar – so geht der Lambertz-Chef damit um -
Milchmix-GetränkeDie Kategorie wandelt sich – etwa durch Kollagen im Kaffee -
Interview mit Marketingdirektor Benedikt Köck„Wir schaffen eine neue Kategorie“ – Ehrmann über Glow to go und Milktwist -
So entsteht...Vom Schokotunker bis zur Röntgenkontrolle – der Weg eines Müsliriegels durch die Produktion