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Granatapfel Schwieriges Obst

Heidrun Mittler | 10. Januar 2013
Granatapfel: Schwieriges Obst

Bildquelle: Pom

Manche Früchte sind gesund, aber kompliziert zu essen. Der Granatapfel ist ein Paradebeispiel.

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Winterzeit ist Erkältungszeit – somit der ideale Zeitpunkt für gesundes Obst, das die Abwehrkräfte stärkt. Granatäpfel beinhalten eine Fülle von Substanzen, die der Gesundheit zuträglich sind: angefangen von Vitamin C (gut gegen Erkältung) über weitere Substanzen bis hin zu Antioxidantien. Diese helfen dem menschlichen Körper, sich gegen „Freie Radikale“ zu schützen. Ganz vereinfacht ausgedrückt, kann man die Antioxidantien als „Jungbrunnen“ bezeichnen.

Allerdings ist der Verzehr von Granatäpfeln nicht jedermanns Sache. Wenn man die dekorative Frucht öffnet, trifft man auf viele dicke Kerne, die von einer gelee-artigen Masse umgeben sind. Genau diese Masse ist es, die den fruchtig-säuerlichen Geschmack ausmacht – entweder, man lutscht sie ab und spuckt die Kerne wieder aus, oder man schluckt die Kerne und profitiert von ihrer Wirkung als verdauungsfördernde Ballaststoffe. Die attraktive, dunkelrote Hülle wird nicht gegessen.

Wer es unkompliziert mag, kann auf Saft zurückgreifen. In Deutschland ist er unter der Marke „Pom Wonderful Granatapfelsaft“ erhältlich, wobei nach Informationen des Anbieters der Saft von sechs Früchten in einer 710-ml-Flasche verarbeitet wird, ohne Zugabe weiterer Zutaten. In Produkten anderer Anbieter sind „oftmals Füllersäfte enthalten“, so Klaus Schulz, der für das Pom-Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig ist.

Als Hauptzielgruppe definiert Pom männliche und weibliche Personen, die „qualitäts- und gesundheitsbewusst sind“ und „auf einfache und genussvolle Weise ihren Bedarf an fünf Portionen Obst und Gemüse befriedigen wollen“. Der Saft wird entweder mit Wasser gemischt als Schorle getrunken, eignet sich als Zutat für Marinaden, Dressings und Saucen oder kann für das Mixen alkoholischer und nicht-alkoholischer Cocktails genutzt werden.

Bild: Der Geschmack steckt in der roten Masse rund um die Kerne, der Rest wird nicht gegessen.