Tabakregulierungen Gegen Kontrolle

Die EU-Kommission hat Konsumenten aufgerufen, zu den geltenden Tabakregulierungen Stellung zu beziehen. Die Antworten sind eindeutig.

Freitag, 16. September 2022 - Sortimente
Tobias Dünnebacke
Artikelbild Gegen Kontrolle
Bildquelle: BVTE

Convenience Shop, das Schwesterblatt der Lebensmittel Praxis, hat die einschlägigen Verbände um eine Bewertung der europaweiten Umfrage gebeten. Überwiegend positiv äußern sie sich zum Rücklauf der Umfrage.

Demnach sind rund 25.000 Stellungnahmen bei der Kommission eingegangen. In Deutschland hat sich eine hohe Anzahl an Nutzern von Zigarettenalternativen zu Wort gemeldet. „Sie betonen die Eigenverantwortlichkeit und sprechen sich gegen Gängelungen aus“, berichtet Jan Mücke (Foto), Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE).

Mücke erwartet, dass die EU-Kommission die Antworten der Nutzer angemessen bewertet. Ein „Weiter so“ in der Tabakkontrollpolitik dürfe es nicht geben.

Die Eingaben von Dampfern sollten laut BVTE einen Anstoß liefern, um das Schadensminderungspotenzial der Alternativen auszuschöpfen. Bislang nehme die EU diese neuen Produkte als Bedrohung statt als Chance wahr. Oliver Pohland, Geschäftsführer des Verbands des E-Zigarettenhandels (VdeH), weist darauf hin, dass weder die Volumenbegrenzung von Liquids noch die Obergrenze beim Nikotingehalt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhten. Für weitergehende Regulierungen bei elektronischen Zigaretten (Schockbilder oder Einheitsverpackungen) erwartet der VdeH eine Ablehnung.

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