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Snacking Wie auf der Straße

Andrea Kurtz | 08. Juli 2020
Snacking: Wie auf der Straße
Bildquelle: Andrea Kurtz


Snacking – das ist für Hersteller von Tiefkühlkost wie der Frostkrone Food Group der Griff zu Streetfood und Häppchen zum Aperitiv. Dabei stehen internationale Spezialitäten im Fokus.

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Mehr als 240 Mitarbeiter sind bei Frostkrone Germany in den Werken in Reitberg und Verl im Dauereinsatz – alle mit heißer Liebe zu Fingerfood und Ostwestfalen, wie Frostkrone-Chef Frédéric Dervieux gern betont. 15.000 Tonnen Fingerfood – rund 280 Tonnen in der Woche und im Monat bis zu 1.250 Tonnen – werden in Ostwestfalen im Jahr hergestellt, und meist als Eigenmarke in die ganze Welt geliefert. 1997 gegründet, versteht sich das Unternehmen als Spezialist für die Königsdisziplinen Frittieren, Panieren und Frosten. Zur Frostkrone Food Group gehören inzwischen die Töchter Frostkrone, Piz‘Wich, Bornholter, Varenne und Rite Stuff Foods mit insgesamt 650 Mitarbeitern. Im Februar kam das schottische Unternehmen Innovate Foods dazu, das aktuelle Innovationen wie die vegetarischen Mushroom Dippers oder die Nacho Bites herstellt.

Spezielle Kompetenzen
Jeder dieser Unternehmensteile steht für spezielle Produktionskompetenz, sei es Pizza, Appetizer oder eben Fingerfood wie Mozzarella Sticks. Darunter finden sich gleichermaßen Produkte mit Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse sowie solche mit Obst oder süßen Inhalten. Regelmäßig kommen auch Innovationen dazu; zuletzt die Lava Bites mit einem feurigen Mix aus Cheddarkäse und roten Jalapeños, die als Top-Innovation der vergangenen Anuga ausgezeichnet wurden. Ganz aktuell hat das Unternehmen seinen Bestseller, den Mozzarella Stick, mit verbesserter Rezeptur und mit Kräutern verfeinertem Coating herausgebracht.

Durch seine lokalen Produktionsstätten hat Frostkrone kurze Wege. Außerdem wird kein Palmöl mehr eingesetzt und es gibt Bestrebungen, die gesamten Plastikverpackungen zu eliminieren. Außerdem wird mit Produkten auf Proteinbasis experimentiert. „Vegane Produkte sind eine große Aufgabe für uns“, so Dervieux. Schon jetzt tragen alle Produkte ein „Clean Label“ und kennzeichnen, ob es glutenfrei, salz- oder fettreduziert ist.

„Unser Ziel ist die Herstellung typischer Fingerfoods aus der ganzen Welt sowie die Umsetzung individueller Ideen der einzelnen Kunden“, so Geschäftsführer Dervieux. Denn ganz klar sei: „Wir sind ein Impulsprodukt, das eigentlich keiner braucht“, sagt er. „Deswegen müssen wir ein bisschen mehr machen als nur verkaufen.“ wie Kunden wie Lidl, Walmart oder Casino werden weltweit beliefert.

Gut durch die Krise
„Wir gehen davon aus, dass wir auch in den kommenden Wochen bei unseren tiefgekühlten Produkten eine hohe Abnahme verzeichnen“, prognostiziert Dervieux. „Snacks bringen Abwechslung in den Alltag, wenn alle zuhause sitzen und die Gastronomie eingeschränkt geöffnet ist.“ Gerade Fingerfood verspreche Genuss und ein bisschen Laissez-Faire.