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Kassenzone Die Evolution der Kassenzone - Seite 2

Dieter Druck | 25. September 2015

Der selbst scannende, mobil zahlende Kunde wird die Abläufe und Platzierungen an der Kasse beeinflussen. Wie, das erforscht Wrigley in seinen globalen Innovationscenter „Kassenzone“.

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Was verändert sich an der Kasse im LEH? Wir sehen, dass unsere Handelspartner heute der Kassenzone viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Dabei ist das Potenzial nicht immer optimal ausgeschöpft. Mit einem effektiven Konzept ist bis zu 25 Prozent Umsatzplus an der Kasse möglich – das ist das Ergebnis unserer jüngsten Kassenzonen-Tests. Mittlerweile haben wir gemeinsam mit unseren Handelspartnern erfolgreich in einem Jahr mehr als 1.300 Module umgebaut. Dabei betrachten wir die Kassenzone mit einem ganzheitlichen Kategorieansatz, der sich an den Bedürfnissen der Konsumenten orientiert.

Gibt es in anderen Ländern Entwicklungen, die wir in absehbarer Zeit hierzulande erwarten können? In Ländern wie den USA und Großbritannien verbreiten sich technische Lö- sungen wie Self-Check-out und Mobile Payment zunehmend. In den USA waren bereits 2013 etwa ein Fünftel der Kassen Self-Check-out-Lösungen. Aktuell sind dies in Deutschland nur ca. 0,1 Prozent. In Wrigleys globalem Innovationszentrum für die Kassenzone entwickeln wir heute schon gemeinsam mit unseren Handelspartnern auf Basis globaler Shopper Insights Konzepte für die Kassenzone von morgen. Unsere Handelspartner in Deutschland profitieren natürlich aus den Lerneffekten anderer Länder. Aber bei der Mehrzahl der deutschen Lebensmittel-Einzelhändler spielen diese technischen Entwicklungen noch keine große Rolle.

Woran liegt das? Dies hat verschiedene Gründe, beispielsweise soziale Aspekte wie der fehlende persönliche Kontakt oder der potenzielle Wegfall von Arbeitsplätzen. Und nach wie vor wird mehr als die Hälfte des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland mit Bargeld abgewickelt.