Die Nachfrage nach Spirituosen in Deutschland sei in 2014 umsatzmäßig leicht gestiegen. „Einzelne Gattungen zeigen deutliches Wachstum, und Spirituosen sind nach wie vor eine der umsatzstärksten Warengruppen im Lebensmittel-Einzelhandel“, sagt BSI-Präsident Christof Queisser zu den Marktgegebenheiten. Nach Analysen der Marktforschung Information Resources GmbH sank der Absatz an Spirituosen im LEH (inkl. Aldi/Lidl/Norma) mit rund 517 Mio. Flaschen à 0,7 l jedoch um 4 Mio. Flaschen beziehungsweise um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 75 Prozent des Gesamtabsatzes mit Spirituosen wurden auch 2014 über den LEH (inkl. Drogerie-Märkte) abgesetzt. Mit einem Pro-Kopf-Konsum von 5,4 l lag der Verbrauch 2014 in Deutschland um 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Auf dem deutschen Markt wurden 2014 rund 675 Mio. Flaschen à 0,7 l angeboten. Inklusive Importeure hatte die Branche 2014 eine stabile Umsatzentwicklung mit geschätzten rund 4,6 Mrd. Euro – darin sind rund 2,1 Mrd. Euro Branntweinsteuern enthalten.
BSI Stabiler Umsatz bei rückläufigem Konsum
Der Spirituosenmarkt entwickelt sich nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) trotz eines leicht rückläufigen Konsums stabil.
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