Im Lebensmitteleinzelhandel wuchs der Umsatz im Januar 2025 kalender- und saisonbereinigt real um 1,5 Prozent und nominal um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Darüber informierte das Statistische Bundesamt.
Fast die Hälfte der Lebensmittelhändler will die Preise weiter anheben. Die Preiserwartungen im Lebensmittelhandel stiegen im Februar auf 46,6 Punkte, wie das Ifo-Institut mitteilte. Auch Konsumgüterhersteller planen verstärkt Preiserhöhungen.
Die Reallöhne in Deutschland sind 2024 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2008. Mit einem Plus von 6,9 Prozent verzeichnete die IT-Branche den stärksten Nominallohnanstieg. Der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen verringerte sich auf 16 Prozent.
Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft. Besonders die Exporte brachen mit einem Minus von 2,2 Prozent ein. Während die Industrie weiter schwächelt, entwickelte sich der Handel positiv.
Das Statistische Bundesamt verzeichnet einen Anstieg der Unternehmensgründungen in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden 120.900 neue Betriebe von größerer wirtschaftlicher Bedeutung gegründet. Trotz steigender Betriebsaufgaben übersteigt die Zahl der Neugründungen weiterhin die der Schließungen.
Klassische Valentinsgeschenke wie Pralinen und Blumen sind 2024 deutlich teurer geworden, so das Statistische Bundesamt. Die Preissteigerungen liegen über der allgemeinen Inflationsrate. Besonders stark stiegen die Preise für Schnittblumen seit 2020.
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Zucker ist in Deutschland von 33,9 auf 30,4 Kilogramm gesunken. Hersteller reduzieren den Zuckergehalt in verarbeiteten Lebensmitteln wie Frühstückscerealien deutlich. Das hat das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft mitgeteilt.
Der Rohstoffpreisindex des Wirtschaftsforschungsinstitutes HWWI setzt seinen Aufwärtstrend fort und liegt im Januar 14 Prozent über dem Vorjahresniveau. Energierohstoffe und Nahrungsmittel treiben den Anstieg an. Ein neues Rekordhoch erreicht der Kakaopreis.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht für 2025 von geringfügig höheren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr aus. Gerechnet wird mit einem nominalen Zuwachs von 2 Prozent. In einem Zehn-Punkte-Plan fordert der HDE von der künftigen Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen.