Trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten bleibt der Black Friday 2024 für deutsche Verbraucher attraktiv. 80 Prozent planen Einkäufe, wobei 14 Prozent mehr als 500 Euro ausgeben wollen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Appinio. Die widerspricht allerdings zum Teil den Ergebnissen einer PwC-Umfrage von Anfang November.
Die deutsche Ernährungsindustrie erlebte im August 2024 einen Absatzrückgang von 4,1 Prozent. Während der Inlandsumsatz sank, wuchs das Auslandsgeschäft leicht. Trotz fallender Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte verschlechterte sich die Stimmung in der Branche weiter. Das zeigt der heute veröffentlichte Konjunkturreport der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrrie (BVE)
Der Handelsverband Deutschland (HDE) korrigiert seine Umsatzprognose für den Einzelhandel 2024 deutlich nach unten. Statt eines nominalen Plus von 3,5 Prozent erwartet der Verband nun nur noch einen Zuwachs von 1,3 Prozent. Besonders das Weihnachtsgeschäft bereitet vielen Händlern Sorgen.
Die Konsumlaune der Deutschen hat sich im November verbessert: Die Verbraucher sind zu mehr Anschaffungen bereit und wollen weniger sparen. Das zeigt das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Doch der HDE erwartet für 2024 keine großen Impulse mehr.
Der deutsche Einzelhandel verzeichnete im September 2024 ein Umsatzplus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Während der Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von 0,8 Prozent hinnehmen musste, legte der Online-Handel deutlich zu.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) prognostiziert für 2024 und 2025 ein Nullwachstum der Wirtschaft. Der aktuellen Konjunkturumfrage zufolge verschlechtert sich die Geschäftslage auch von Handel und Einzelhandel weiter. Damit widerspricht die DIHK dem gestern veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex, der von einer verbesserten Stimmung berichtet.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland verbessert sich den zweiten Monat in Folge. Der GfK-Index klettert auf minus 18,3 Punkte - den höchsten Stand seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Dennoch dämpfen Krisen und hohe Preise weiter die Kauflaune.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich überraschend. Der Ifo-Geschäftsklimaindex klettert im Oktober auf 86,5 Punkte. Besonders die Dienstleister und der Einzelhandel blicken optimistischer in die Zukunft.
70 Prozent der Deutschen wollen Ausgaben reduzieren oder streichen. Die Sparbereitschaft ist besonders in der Mittelschicht ausgeprägt. Das belegt eine Studie der Team Bank. Allerdings: In der ermittelten Top Drei der Spar-Felder fehlt der Kauf von Lebensmitteln, zur Freude der Branche.