Die Edeka-Nord, der WWF und der Erzeugerzusammenschluss Biopark fördern in einem gemeinsamen Projekt die Vielfalt der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten in landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen. Die wissenschaftliche Begleitung von „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ liegt beim Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, das Land Mecklenburg-Vorpommern gab eine Finanzspritze. Seit Mitte April sind die ersten Produkte (Kartoffeln, Fleisch- und Wurstwaren) mit dem Logo „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ in den Märkten der Edeka Nord erhältlich. Die teilnehmenden Biopark-Betriebe setzen individuell ausgewählte Naturschutzleistungen aus einem 70 Maßnahmen umfassenden Katalog um, der von einem Bewertungssystem flankiert wird. Jede Maßnahme erzielt Punkte. Für den Standard muss eine Mindestpunktzahl erreicht sein. Die Maßnahmen werden zusammen mit naturschutzfachlichen Beratern individuell für den jeweiligen Betrieb ausgewählt (Anlage von Blühflächen, späte Heuernte auf Teilen des Grünlands, Schutz und Pflege von Hecken als Nistraum etc.). Erarbeitet wurden die Maßnahmen von 40 Fachleuten aus dem Naturschutz und der Landwirtschaft. Nach der Pilotphase soll der neue Naturschutzstandard durch zugelassene Öko-Kontrollstellen im Rahmen der jährlichen Kontrollen überprüft werden.
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