Der Einzelhandel erwartet zur diesjährigen Einschulung einen Umsatz von rund 770 Millionen Euro. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Institut IFH Köln im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter gut 500 Personen durchgeführt hat. Im Vergleich zum Vorjahr steigt der Umsatz damit um 6,2 Prozent. 2025 hatte der Einzelhandel zur Einschulung noch 725 Millionen Euro umgesetzt.
Knapp zwölf Prozent der Befragten gaben an, anlässlich der Einschulung einkaufen zu wollen. Im Vorjahr waren es mit zehn Prozent spürbar weniger. Der Anstieg erklärt die höhere Umsatzprognose, obwohl die Ausgabebereitschaft der einzelnen Verbraucher sinkt. 44 Prozent der Befragten planen, weniger auszugeben als im Vorjahr. Fast 31 Prozent wollen mehr ausgeben, rund ein Viertel behält die Höhe der Ausgaben bei.
Fast jeder will Süßigkeiten kaufen
Rund 87 Prozent der Verbraucher planen nach Angaben des Handelsverbandes, Süßigkeiten zu kaufen. Bei 75 Prozent stehen Produkte für die Schulausstattung wie Schulranzen oder Federmäppchen auf dem Einkaufzettel. Ähnlich viele Befragte wollen Spielwaren kaufen. Fast 70 Prozent greifen zu Büchern und Schreibwaren.
„Die Einschulung beschreibt einen wichtigen Meilenstein für Familien sowie Freunde und Bekannte. Daher planen die Verbraucherinnen und Verbraucher für einen guten Start der Erstklässlerinnen und Erstklässler auch in diesem Jahr Ausgaben für Schreibwaren, Kleinigkeiten für die Schultüte und passende Geschenke für die Einschulung“, zitierte der Handelsverband seinen Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Mit dem Ende der Sommerferien beginnt in den nächsten Wochen für viele Schüler das erste Schuljahr.
