Bis Ende 2015 werde in allen transparenten PET-Flaschen 100 Prozent rPET mit einem Anteil von 80 Prozent PET aus der Pfandflaschensammlung sowie 20 Prozent PET aus dem Gelben Sack vorhanden sein. „Für uns ist es ein wichtiger Bestandteil unserer nachhaltigen Strategie, Verpackungen so zu gestalten, dass sie ‚maximal’ nachhaltig sind“, sagt Reinhard Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter. Bereits jetzt verzichtet Werner & Mertz zu 100 Prozent auf sogenanntes Virgin Material (neu hergestelltes PE), und gibt nur Flaschen mit 100 Prozent Recyclat in den Handel. Bei den Endverbrauchern kommen diese an. Dies belegen, so Schneider, Praxistests im LEH: „Inzwischen sind rund 500.000 rPET-Flaschen Frosch-Spülmittel mit einem 20-prozentigen Anteil PET aus dem Gelben Sack ohne eine einzige Reklamation verkauft worden.“ Projektpartner der 2012 gestarteten Initiative sind der Grüne Punkt Duales System Deutschland, das Verpackungsunternehmen Alpla, NABU, Rewe Group sowie der Hersteller von Sensorsystemen, Unisensor.
Werner & Mertz Recyclat überzeugt bei Praxistests
Auf seinem Weg, PET-Verpackungen in einen Kreislauf zu führen und dabei den im Gelben Sack gesammelten PET-Abfall zu nutzen ( Recyclat-Initiative ) ist Werner & Mertz nach eigenen Angaben gut vorangekommen:
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
Viel gelesen in Hersteller
-
Schweizer KäseAlpenflair in Hannover – wie Ruwisch und Zuck Thekenpersonal in einer Käsewelt schult -
So entsteht...Wie Südtiroler Speck Schritt für Schritt seinen typischen Geschmack bekommt -
So entsteht...Rund 100 Qualitätskontrollen bis ins Regal – der aufwendige Herstellungsprozess einer Gesichtscreme -
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
LebensmittelsicherheitProzess um Wilke-Wurst-Skandal beginntAm Montag beginnt vor dem Landgericht Kassel der Prozess um den Wilke-Wurst-Skandal aus dem Jahr 2019. Elf Todesfälle und zahlreiche Erkrankungen stehen im Fokus. Drei ehemalige Führungskräfte müssen sich verantworten.
-
Tierwohl im DiscountAldi Süd erreicht 40-Prozent-Marke bei höheren HaltungsformenAldi Süd hat nach eigenen Angaben mehr als 40 Prozent seines Eigenmarkensortiments bei Fleisch und Wurst auf höhere Haltungsformen umgestellt. Beim Frischfleisch liegt der Anteil sogar bei 60 Prozent. Zugleich fordert der Discounter Politik und Wettbewerber auf, die Transformation gemeinsam voranzutreiben.
-
Jahrestagung der FleischwirtschaftDeutsche essen mehr Fleisch – doch die Produktion wandert abDer Fleischverzehr in Deutschland ist 2025 zum dritten Mal in Folge gestiegen. Gleichzeitig ging die inländische Produktion zurück, weil Importe aus dem europäischen Ausland zunahmen. Die Branchenverbände warnen auf ihrer gemeinsamen Jahrestagung vor wachsenden Standortnachteilen und fordern weniger nationale Sonderregeln.