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Nonfood Vorteil für Verbraucher

Sonja Plachetta | 26. Januar 2012

Die Sonderschau „Solutions“ bei der Messe Ambiente zeigt auch für die LEH interessante Nonfood-Innovationen .

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„Was soll man Leuten schenken, die schon alles haben?“ Dieser vor Geburts- oder Festtagen häufig gehörte Satz lässt sich leicht für den Handel umwandeln: „Wie soll man Kunden zum Kauf anregen, die schon alles haben?“ Besonders die Nonfood-Strategen sind davon betroffen, denn: Gegessen wird immer, gern auch das gleiche Gericht zum wiederholten Mal, aber wer ein Küchenutensil, Elektrogerät oder sonstigen Haushaltshelfer besitzt, schafft eher selten ein zweites Exemplar davon an. Auch deswegen ist die Nonfood-Branche auf Innovationen angewiesen. Kein leichtes Unterfangen, wie Sebastian Bergne, Kurator der neuen Sonderschau „Solutions“ bei der Messe Ambiente, weiß. Keineswegs müsse jedoch das Rad neu erfunden werden. „Ein intelligenter Materialeinsatz oder eine clevere Idee, immer verbunden mit einem bestimmten Vorteil für den Verbraucher – das ist es, was zählt“, sagt er.

Die Sonderschau „Solutions“ zeigt im Foyer der Halle 4.0 der Messe Frankfurt Innovationen, die auch für den LEH interessant sind, zum Beispiel „Bobble jug“, einen funktionalen Wasserfilterkrug mit Ein-Kammer-System, der in jede Kühlschranktür passt . Die Einkäufer sollen sich dort über Produkte informieren können, die eine hohe Marktrelevanz bei verschiedenen Verbrauchergruppen haben, sich aber nicht vorrangig über den Designaspekt definieren. Das Besondere von „Solutions“: „Neben jedem Produkt erklärt ein Video, was das Exponat neu oder so besonders macht, und vermittelt dem Betrachter das Gefühl, er probiere es gerade selber aus“, erklärt Kurator Bergne.
 

Bei der Ambiente zeigen vom 10. bis 14. Februar 4.500 Aussteller auf 330.000 qm, welche Produkte rund um Küche, Hausrat, Geschenk- und Dekorationsartikel sowie Wohnaccessoires neu auf dem Markt sind.
Weitere Infos unter www.ambiente.messefrankfurt.com .